{"id":1090,"date":"2019-11-16T20:28:48","date_gmt":"2019-11-16T19:28:48","guid":{"rendered":"https:\/\/vereinigungskirche.at\/?p=1090"},"modified":"2019-12-02T01:48:06","modified_gmt":"2019-12-02T00:48:06","slug":"gott-in-seiner-schopfung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vereinigungskirche.at\/uca\/gott-in-seiner-schopfung\/","title":{"rendered":"I. Gott in Seiner Sch\u00f6pfung"},"content":{"rendered":"<p>Die Vereinigungstheologie gr\u00fcndet sich auf eine Deutung der Welt, in der wir leben. Alles kann von dem Prinzip der Sch\u00f6pfung abgeleitet werden. Wie Emil Brunner schrieb:<\/p>\n<p><em>\u201eDas erste Wort der Bibel ist das Wort \u00fcber den Sch\u00f6pfer und seine Sch\u00f6pfung \u2026. in der Tat, wenn man richtig versteht, was die Bibel mit dem Sch\u00f6pfer meint, hat man die ganze Bibel richtig verstanden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Das bedeutet, dass wir das Wesen Gottes verstehen k\u00f6nnen, wenn wir das Universum aus einer spirituellen Perspektive untersuchen.<\/p>\n<p>Um Paulus zu zitieren:<\/p>\n<p><em>\u201eDamit, dass Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man des wahrnimmt, an den Werken, n\u00e4mlich an der Sch\u00f6pfung\u2026\u201c (R\u00f6m.\u00a0 1:20)<\/em><\/p>\n<p>Nach den <em>\u201eG\u00f6ttlichen Prinzipien\u201c<\/em> ist der Sch\u00f6pfer ein Gott des Herzens. Aus dem Studium von Philosophie, Biologie, Soziologie und Psychologie wissen wir, dass der Mensch auf unterschiedlichste Art und Weise definiert worden ist. Da hei\u00dft es, der Mensch sei ein Teil des Tierreiches oder ein vernunftbegabtes Gesch\u00f6pf, oder er sei von seinem \u00f6konomischen Hintergrund bestimmt, oder sei von seinen biologischen Trieben kontrolliert. F\u00fcr die Vereinigungstheologie jedoch wird der Mensch charakterisiert durch seine Gef\u00fchle. <em>\u201eEin Mensch ist da, wo sein Herz ist\u2026\u201c.<\/em> Aus dem Herzen ergeben sich die Kernpunkte des Lebens. Darum ist das Herz das Wesensmerkmal des Menschen.<\/p>\n<p>Wenn der Mensch so ist, dann ist auch Gott so. Gott ist ein Gott des Herzens, mit tiefen Gef\u00fchlen, mit grenzenloser Zuneigung und unersch\u00f6pflichem Wohlwollen. W\u00e4hrend viele christliche Theologien ihre zentrale Aufmerksamkeit auf die \u00fcberw\u00e4ltigende Macht oder die Weisheit Gottes richten, betonen die \u201eG\u00f6ttlichen Prinzipien\u201c das g\u00f6ttliche Herz. Wonach beurteilen wir die essentielle Menschlichkeit im Menschen? Durch seine Freuden und Sorgen, durch das, was ihn gl\u00fccklich macht oder bedr\u00fcckt. Genauso bei Gott. Vor allem anderen ist Gott ein Gott des Herzens, ein Gott intensiver Gef\u00fchle, erhabener Neigungen. F\u00fcr Hosea war die Beziehung des Herrn zu Israel wie die eines Ehemannes zu seiner Frau \u2013 ein Band, so stark, dass niemand es brechen konnte. F\u00fcr Jesus war Gott wie der Vater des verlorenen Sohnes, dessen Herz bei der Abreise des jungen Mannes brach und der mit offenen Armen auf seine Wiederkehr wartete.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vereinigungskirche.at\/mann-und-frau\/\">Weiter zum Kapitel II Mann und Frau<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vereinigungstheologie gr\u00fcndet sich auf eine Deutung der Welt, in der wir leben. Alles kann von dem Prinzip der Sch\u00f6pfung abgeleitet werden. 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