Gebet bzw. Meditation

Gebet bzw. Meditation

Die Gebete in der Vereinigungskirche sind in der Regel frei, spontan und kommen aus dem Herzen. Mit Ausnahme des „Familiengelöbnisses“ gibt es keine vorgefertigten Gebetstexte. In unserem Verständnis ist Gott dem Menschen gegenüber „Himmlischen Eltern“. Dementsprechend liegt der Hauptzweck des Gebetes darin, ein Zwiegespräch mit diesen Eltern zu führen, um mit der Quelle der Liebe in Verbindung zu treten. Ziel des Gebetes ist nicht die Formulierung einer „Wunschliste“, sondern das Erkennen von Gottes Willen für „mein Leben“.[1] Um den Anteil an der Verantwortung für das eigene Leben zu bekunden, beten Mitglieder seit 1999 in ihrem eigenen Namen. Gebete werden seit 2006 nicht mehr mit „Amen“, sondern mit dem koreanischen Wort „Aju“ abgeschlossen. Dieses Wort bekräftigt den eigenen Entschluss Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.