Vereinigungskirche

Lehre, Religion, Wissenschaft und Kultur

v-kirchen

Rev. Mun hat sich nie mit dem traditionellen theologischen Dienst zufriedengegeben. Sein eigenes Leben mit Gott ist zwar die Grundlage von allem, was er tut, jedoch fordert seine Vision eine grundlegende Veränderung der menschlichen Gesellschaft in allen Bereichen: der Ausbildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Politik, Kultur und der Künste.

Der diesen vielen Projekten der Vereinigungsbewegnug zugrundeliegende Zweck ist es, die Voraussetzungen für einen Übergang von einer durch Streit, Ungerechtigkeit, Unwissenheit und Armut gekennzeichneten Welt zu einer Welt der Güte und Liebe zu schaffen. Dieses Ziel ist noch nie durch politische oder wirtschaftliche Veränderungen allein erreicht worden. Und was noch wesentlicher ist, unser Zeitalter des unpersönlichen Materialismus muß durch ein neues Zeitalter der Vergeistigung abgelöst werden, ein Zeitalter, das auf selbstlosem Dienst für andere beruht. Die Religionen dieser Welt und die Ressourcen von Wissenschaft, Ausbildung und Kultur sollten alle zusammenarbeiten, um die notwendige moralische und intellektuelle Führung bereitzustellen.

INTERNATIONALE KULTURSTIFTUNG (ICF)

Akademische und wissenschaftliche Zusammenarbeit für eine neue Weltkultur

Die Internationale Kulturstiftung (ICF) wurde 1968 zur Förderung des. akademischen, wissenschaftlichen, religiösen und kulturellen Austausches unter den Ländern der Welt gegründet. Angesichts der globalen Krise fördert ICF die Entwicklung einer reichen neuen Weltkultur auf der Grundlage bleibender gemeinsames Werte.

ICF ist sich der im Grunde spirituellen Natur des Menschen bewußt, die im Mittelpunkt aller politischer technologischen und wirtschaftlichen Programme stehen muß. ICF bekennt sich zur gegenseitigen Abhängigkeit aller Völker der Welt und zu der Auffassung, daß Zusammenarbeit, und nicht Konfrontation, die echte Basis für historischen Fortschritt darstellt. ICF ist ebenfalls der Ansicht, daß die akademischen Kreise der Welt bei der Entwicklung neuer Ideen und Pläne die Führung übernehmen müssen, um zur gemeinschaftlichen Lösung der Weltprobleme beizutragen.

INTERNATIONALE KONFERENZ ÜBER DIE EINHEIT DER WISSENSCHAFTEN (ICUS)

Die Internationale Konferenz über die Einheit der Wissenschaften (ICUS) ist ein jährliches, internationales, interdisziplinäres Forum für Gelehrte und Wissenschaftler aus aller Welt, um zeitnahe und wichtige, die ganze Welt betreffende Anliegen zu diskutieren. Die Themen der Konferenz ergaben sich aus der Suche nach einer zentralen Wertnorm, die die Krise der Fragmentierung der Wissenschaften überwinden soll. Seit 1972 hat ICUS ein globales Netz mitarbeitender Wissenschaftler entwickelt. In den Worten von Dr. Alexander King, dem Präsidenten des Klubs von Rom, «ist ICUS die einzige weltweite Veranstaltung, an der Gelehrte aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenkommen können, um gegenseitige Berührungspunkte ihrer Arbeit als ein multidisziplinäres Angehen globaler Probleme zu diskutieren.»

«Wir brauchen keine industrielle oder technologische Revolution, sondern eine große Revolution des menschlichen Bewußtseins. Die Lösung sozialer Probleme ist nicht auf die Naturwissenschaften beschränkt, sondern muß über die einzelnen Disziplinen hinausgehen und Bereiche der Sozialwissenschaften, Künste, Religion usw. berühren.»

Rev. San Myung Mun

DIE AKADEMIE DER PROFESSOREN FÜR DEN WELTFRIEDEN (PWPA)

siehe auch Offizielle Homepage (englisch)

Kein Streben ist wichtiger oder schwieriger als das nach Weltfrieden. Nationen können sich zu jeder Zeit der Möglichkeit eines Atomkriegs gegenübersehen. Es steht nicht nur das Schicksal einzelner Nationen auf dem Spiel, der Planet selbst ist möglicherweise in Gefahr. Ein Atomkrieg muß verhindert werden.

Die Akademie der Professoren für den Weltfrieden (PWPA) macht es sich zum Ziel, friedliche Lösungen für Probleme zu finden, die die Gefahr eines Krieges oder von Gewalt heraufbeschwören können. Die Organisation besteht aus Universitätsprofessoren, die überzeugt sind, daß eine weltweite Gemeinschaft von Wissenschaftlern einen wichtigen Beitrag zum Bemühen um Frieden leisten kann.

PWPA ist ein weltweites Netz von Universitätsprofessoren mit Zweigstellen in über 90 Ländern. Jede Zweigstelle ist ein gesonderter Verband von Gelehrten, die ein gemeinsames Ziel verbindet. Jede Stelle befaßt sich mit den wichtigsten Anliegen des Friedens in dem jeweiligen Gebiet und den für den Weltfrieden wichtigen Fragen.

PWPA veranstaltet internationale Kongresses wie die in Genf 1985 zum Thema des sowjetischen Reiches und in Manila 1987 zum Thema der Rolle Chinas im Weltfrieden. Darüber hinaus veröffentlicht PWPA die angesehene Vierteljahreszeitschrift International Journal on World Peace.

DAS WASHINGTONER INSTITUT FÜR WERTE IN DER ÖFFENTLICHEN POLITIK

Das Washingtoner Institut versammelt Gelehrte und Politiker, um neue Informationen und Erkenntnisse zu Fragen der öffentlichen Politik zu entwickeln, die die Vereinigten Staaten und die Welt betreffen. Es widmet sich der Erforschung wichtiger Anliegen der Innen- und Außenpolitik und schenkt ihren ethischen Folgen besondere Aufmerksamkeit. Das Institut untersucht ein breites Spektrum von Optionen der öffentlichen Politik und begrüßt alle verantwortlichen Standpunkte einer unterschiedlichen Gruppe von Gelehrten.

Die Tugend des öffentlichen Dienstes ist ein wesentlicher Bestandteil von Rev. Muns Anschauung. Auf Nationen angewandt muß eine jede Nation nicht nur in ihrem Eigeninteresse, sondern auch zum Wohle anderer Nationen handeln, wenn sie wirklich zu Wohlstand gelangen will. Die öffentliche Politik sollte auf einem besseren Verständnis der unterschiedlichen Kulturen der Welt basieren. Sie sollte ebenfalls demokratische Prinzipien, individuelle Freiheiten und die Integrität der Familie fördern.

Die Forschung in den ersten fünf Jahren des Instituts hat viele Fragen angesprochen, wie die Politik der USA gegenüber den Philippinen, Probleme der Rüstungskontrolle, die Beziehungen zwischen den USA und der Sowjetunion, die Politik der Kernenergie und die politischen Folgen der Befreiungstheologie in Lateinamerika. Zu den derzeitigen Forschungsprojekten gehören: die globalen Auswirkungen der Reform in China, die Politik der USA gegenüber Korea und die Zukunft der ärztlichen Ethik.

INTERNATIONALE RELIGIONSSTIFTUNG (IRF)

Die Internationale Religionsstiftung (IRF) widmet sich der Förderung des Weltfriedens durch Dialog und Harmonie unter den Religionen. Sie sponsert Konferenzen und Veröffentlichungen für Gelehrte und Religionsführer weltweit. Die Teilnehmer an diesen Veranstaltungen vertreten praktisch alle Religionstraditionen und philosophischen Überzeugungen und werden dazu aufgefordert, ihre Ansichten frei zu äußern. Kein Versuch wird unternommen, die Überlegungen in eine bestimmte Richtung zu lenken, auch wird nicht angenommen, daß der die Diskussionen prägenden Vielfalt eine leicht zu erreichende Einheit zugrunde liegt. Dennoch werden Brücken der Verständigung gebaut, wenn Teilnehmer ein besseres Verständnis für den Glauben und die Ansichten anderer gewinnen. Es erwächst eine Vision von der Familie der Religionen, die die Umwandlung der Gesellschaft lenken kann.

DIE VERSAMMLUNG DER RELIGIONEN DER WELT (AWR)

Die Versammlung der Religionen der Welt (AWR) ist ein alle vier Jahre stattfindendes Treffen; das erste fand im November 1985 in McAfee, New Jersey, statt. Dieses Treffen mit dem Thema «Wiedergewinnung unseres klassischen Erbes» versammelte über 600 geistliche Lehrer, Gelehrte, Laienführer, Künstler und junge Menschen. Das Thema der Versammlung 1989, die in Seoul, Korea, stattfindet, lautet: «Die Weitergabe unseres Erbes an die Jugend und Gesellschaft». Die Versammlung 1993 wird den hundertsten Jahrestag des Weltparlaments der Religionen von 1893 feiern. Die Versammlung hat ein interreligiöses, interkulturelles, pluralistisches Programm mit Gebeten, Meditation, Seminaren, Dialogen, Zeremoniell, Kunstausstellungen, Musik und Tanz und Filmfestspielen. Kleine Gruppenversammlungen erleichterten den persönlichen, die Kulturen überspannenden Kontakt unter den Teilnehmern, während traditionelle Andachten die Tiefe und Integrität der einzelnen Traditionen betonten. Diese Versammlungen wollen innerhalb der geistigen Traditionen der Welt die so notwendigen Ressourcen und die Inspiration erwecken, die zur Lösung der vielen Krisen unserer Zeit beinagen könnten.

RAT FÜR DIE RELIGIONEN DER WELT (CWR)

Der Rat für die Religionen der Welt (CWR) besteht, um Harmonie und gegenseitigen Respekt unter den Religionen und Gläubigen der Welt zu fördern. Er glaubt an die positive Kraft geistiger Ideale und an die Zusammenarbeit unter den Religionen, um die Welt zum Besseren zu wenden. Er versucht, das bittere Erbe von Streit, Haß und Rivalität abzuschütteln das die religiöse Welt heimgesucht und die Gläubigen daran gehindert hat, die großen Ideale ihrer Heiligen Schriften und Traditionen zu verwirklichen.

Die Tätigkeiten des Rates haben drei Ziele: Versöhnung innerhalb der Religionen, die sich um Harmonie unter den Anhängern bestimmter Traditionen oder Konfessionen innerhalb der Religionen bemüht; Versöhnung zwischen den Religionen, die nach Harmonie unter den Anhängern verschiedener Religionen strebt; sowie die Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis unter den bestehenden, mehrere Glauben umfassenden Organisationen.

«Der CWR leistet äußerst wertvolle Arbeit unter den einzelnen Religionen. Seine Konferenzen bringen Vertreter aller Religionen der Welt zusammen und schaffen eine Atmosphäre der Toleranz und des Respekts, in der sie Fragen stellen, lernen und ihr Verständnis vertiefen können. Möge er lange erfolgreich sein“.

Rabbi David J. Goldberg

JUGENDSEMINAR ÜBER DIE WELTRELIGIONEN (YSWR)

Das Jugendseminar über Weltreligionen (YSWR) ist eine «spirituelle Pilgerfahrt». Jeden Sommer reisen internationale und interreligiöse Gruppen von 150 Studenten und Professoren zusammen um die Welt, um bedeutende Religionsstädte zu besuchen und sich dort mit den Traditionen des Buddhismus, des. Christentums, Konfuzianismus, Hinduismus, des. Islam, des Judaismus und der Vereinigungskirche zu befassen. Auf den Reisen werden Stätten in Ägypten, Indien, Israel, Italien, Japan, Nepal, der Volksrepublik China, Südkorea, den Vereinigten Staaten und in der Türkei aufgesucht.

Die teilnehmenden Studenten besuchen religiöse Zeremonien und hören Vorlesungen und Diskussionsrunden von Religionsführern und Gelehrten. Sie sehen Religionen in ihrem modernen sozialen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Kontext und führen einen Dialog über die geistigen Traditionen und Kulturen, die sie erleben, unter sich sowie mit den lokalen Religionsgemeinden.

RELIGIÖSER JUGENDDIENST (RYS)

Das Motto des. Religiösen Jugenddienstes (RYS) lautet «Weltfrieden durch Aktion unter den Religionen». Der RYS bietet ein Forum für die Jugend, auf dem sie Unterschiede der Lehre beiseitelegen und sich zu gemeinsamem Dienst zusammenschließen kann. Seine Vision wird durch seinen Namen verkörpert:Religiös: weil die friedliche Zukunft der Welt davon abhängt, daß unsere Gesellschaften auf den bleibenden Werten beruhen, die von den Religionen gelehrt werden; Jugend: weil junge Menschen die Zukunft unserer Gesellschaften darstellen, ihrer ist das Reich Gottes auf Erden, und sie erben Verantwortung für den Frieden; Dienst: weil freiwilliger Dienst bedeutet, die Ideale des Mitgefühls und der Nächstenliebe in unserer Welt zu verwirklichen.

Mit den Worten von Rev. Mun: «Gott ruft nach religiösen Menschen mit einer lebendigen Spiritualität, daß sie die Wahrheit der Religion aufrechthalten und diese auf die Situationen in ihrer jeweiligen Gesellschaft beziehen. »

NEUE ÖKUMENISCHE FORSCHUNGSVEREINIGUNG (NEW ERA)

Die Neue Ökumenische Forschungsvereinigung (NEW ERA) hat einen Dialog zwischen Theologen und Religionsgelehrten aus allen Nationen, Religionen, Kulturen und Disziplinen in Gang gesetzt, der immer weitere Kreise umfaßt. Durch Konferenzen wie die Jahreskonferenz über «Gott: die moderne Diskussion>) begegnen sich die Teilnehmer—Christen, Buddhisten, Moslems, Juden, Anhänger anderer Religionen und Nichtgläubige—um ihre Erkenntnisse darzutun und die versteckten Quellen der Einheit innerhalb der Familie der Menschheit aufzudecken.

Die NEW ERA sponsert auch Sonderkonferenzen, vor allem Dialoge zwischen Christen und Marxisten, und Konferenzen über die Soziologie der Religion, über Religion und Politik, Religion in der pazifischen Ära und Vereinigungstheologie und Lebensstil. Ein aktives Veröffentlichungsprogramm ist ebenfalls im Gange, um die ökumenische Vision der NEW ERA einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

INTERKONFESSIONELLE KONFERENZ FÜR GEISTLICHE (ICC)

Die Interkonfessionelle Konferenz für Geistliche (ICC) widmet sich der Förderung christlicher Einheit und des Verständnisses unter Christen aller Konfessionen, Rassen und Kulturen. Ihre Ausbildungskonferenzen sind ein Forum für einen Dialog über Konfessionen und Rassen hinweg sowie für Interaktion. ICC ist der Ansicht, daß wir unsere Schranken durch Liebe und gegenseitigen Respekt abbauen können, wenn wir unsere Einheit in Gott begründen und erkennen, daß alle menschlichen Standpunkte begrenzt sind. Auf dieser Grundlage können wir uns in christlicher Gemeinschaft verbinden, in wirksamem Sozialdienst zusammenarbeiten und ein bleibendes Wiederaufleben der Kirche fördern.

Seit April 1985 haben über 7.000 amerikanische Geistliche an ICC-Seminaren in Korea und Japan teilgenommen. Teilnehmer werden mit den theologischen Fragen bekanntgemacht, die sich aus der Lehre der Vereinigungskirche ergeben, und sie gewinnen ein Verständnis für den Geist Gottes in Korea, der christlichen Nation mit dem raschesten Wachstum der Welt. Teilnehmer gewannen eine tiefe Inspiration und erneute Hoffnung in Christus.

PARAGON HOUSE VERLAG

Paragon House ist ein unabhängiger Verlag, der Werke aus den Bereichen der Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften veröffentlicht. Durch das Veröffentlichungsprogramm bietet Paragon House Bücher von kultureller Bedeutung und einem besonderen internationalen und interdisziplinären Charakter an. Bei allen Veröffentlichungen ist Paragon House den höchsten Maßstäben der Forschung und des literarischen Wertes verpflichtet.

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