Vereinigungskirche

Der Lebensweg eines Prinzen und einer Prinzessin Gottes

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Reverend Sun Myung Moon
9.-12. März 2000

Diese Ansprache wurde von Reverend Moon für die letzten Städte seiner koreaweiten Ansprachentour im Frühling 2000 vorbereitet. Sie wurde zum ersten Mal am 9. März  in Taegu gehalten und Rev. Moon beendete seine Tour auch am 12. März 2000 im Olympiastadion in Seoul damit.
Von der englischen Druckvorlage ins Deutsche übertragen von Johannes Stampf

Verehrte Gäste aus dem Ausland, liebe Landsleute, meine Damen und Herren, die Sie sich heute hier für die Vereinigung von Nord und Südkorea eingefunden haben! Das neue Jahrtausend, in das wir vor einigen Wochen eingetreten sind, ist die Zeit, in der wir die Rückstände der Spaltungen und Kriege des vergangenen Jahrhunderts wegwischen und das Ideal der einen Familie, des einen globalen Dorfes des Friedens und der Einigkeit verwirklichen werden. Ich bete, dass der Segen des neuen Millenniums mit jedem Ihrer Familienmitglieder, die Sie heute hier repräsentieren, ist.
Lassen Sie mich zuerst all jenen danken, die aus entfernten Ländern hierher gekommen sind, um mir zu meinen 80. Geburtstag zu gratulieren. Mehr als alles andere aber möchte ich Gott die Ehre geben; er war mein ständiger Begleiter und Beschützer und er war es, der diesen Tag möglich gemacht hat.

Blicke ich auf mein Leben zurück, so hat es noch nie eine Zeit wie diese gegeben, in der alles so ruhig und friedlich war. Ich bin zusammen mit anderen Landsleuten einen Leidensweg gegangen, in einem Land, in dessen Geschichte inmitten der Weltmächte Elend und Aufschwungbemühen immer eng beisammen lagen.

Immer seitdem ich als 15jähriger in einem Gebet vertieft plötzlich mit dem Willen des Himmels in Kontakt gekommen bin, habe ich mein Leben und all meine Gedanken und Bestrebungen der Erfüllung des Willens Gottes gewidmet. Ich bin zur Überzeugung gelangt, dass die Ursache und die Wurzel des menschlichen Elends darin zu finden ist, dass unsere ersten menschlichen Vorfahren aufgrund ihrer Verdorbenheit in einen Status geistiger Ignoranz gefallen sind, und sich von Gott trennten.

Im Zuge dieser Trennung fiel die Menschheit in Unkenntnis über ihr Verhältnis zu Gott, zum Leben und zum Universum. In meinem Leben habe ich über 10.000 Mal in der Öffentlichkeit gesprochen und die Sicht der wahren Welt, des wahren Lebens und der Geschichte aus dem Blickwinkel der Prinzipien des Gottismus dargelegt.

Der Inhalt dieser Reden wurde in 12 Sprachen übersetzt und in über 300 Bänden veröffentlicht. Diese Inhalte sind nicht die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen oder literarischer Studien, vielmehr trug ich sie auf der Basis meiner Erfahrungen in der sichtbaren und der unsichtbaren Welt zusammen.

Heute möchte ich dankbar die Gelegenheit ergreifen und über die Lösung der grundlegendsten Vereinigungsprobleme der koreanischen Halbinsel sprechen – die Vereinigung, die sowohl die hochgehaltene Sehnsucht unseres Heimatlandes ist als auch die Beendigung des kalten Krieges sein wird. Ich möchte diese Ansprache mit „Der Lebensweg eines Prinzen und einer Prinzessin Gottes“ betiteln.

Verehrte Gäste! Bürger welchen Landes sind Sie? Viele der hier Anwesenden sind Koreaner. Für Sie ist Korea Ihr Vaterland, ihr Heimatland. Ist es nicht so? Wo ist dann das Land, das Gott als sein Heimatland bezeichnen könnte? Zur Zeit hat Gott kein Heimatland. Wo hat die Aufspaltung in Nationen ihren Ursprung? Kommt sie von Gott oder kommt sie von anderswo her? Wo ist der historische Ursprung der Welt, das ist die große Frage.

Alle Nationen dieser Welt entstanden als Resultat kriegerischer Auseinandersetzungen. In zahlreichen Fällen ist es so, dass die Grenzgebiete zwischen zwei Nationen grollüberhäufte Gegenden sind. Wir kennen die historische Realität, dass Grenzgebiete zwischen Nachbarländern heiß umkämpft waren, und dass dort viel Blut geflossen ist. Das zeigt, dass die Mauern zwischen benachbarten ethnischen Gruppen die höchsten ihrer Art sind.

Konflikte wurden zu früheren Zeiten nicht über tausende von Kilometern hinweg ferngesteuert ausgetragen. Von Urzeiten an fanden sie an den Grenzen zweier Nachbarländer statt. Aus diesem Grund werden auch Sie sagen, dass Sie mit ihren Nachbarn und nahestehenden Menschen am Ehesten in Konflikt geraten. Warum ist das so? Das ist aufgrund des Falles unserer ersten Vorfahren so. Es ist eines der Resultate des Falles, dass Konflikte und Kämpfe zwischen Nachbarn auftreten.

Was war dieser Sündenfall? Er war die Entzweiung von Gott und Mensch. Er ist der Ausbruch des Konfliktes zwischen Gott und Satan und der Ausbruch des Konfliktes zwischen Menschheit und Satan. Wir können daher schließen, dass die Tatsache, dass es zahlreiche Nationen auf diesem kleinen Planeten gibt, ein Beleg dafür ist, dass es hier auch zahlreiche Konflikte gegeben haben muss.

Welches Ziel können die so entstandenen Nationen erreichen? Alle Nationen ersehnen sich eine Welt des Friedens, aber sind sie fähig die Erfüllung dieser Sehnsucht zu erreichen? Diese Frage zeigt das gemeinsame Ziel auf, das die Menschheit heute zu erreichen sucht.

Aus dieser Perspektive betrachtet ist es verständlich, dass, solange wir fortfahren unsere Nachbarländer als historische Feinde zu sehen, eine Welt des Friedens unerreichbar sein muss. Gleichgültig wie sehr wir uns nach der Erfüllung dieses Ideals auch sehnen und beteuern mögen dieses Ideal anzustreben, wird es auf diese Weise unmöglich sein, es zu erreichen. Um diese Motive, die diesen Konflikten einen Auftrieb geben und sie am Leben halten, entfernen und die funktionsgestörten Missbildungen der Geschichte wegfegen zu können, brauchen wir eine Bewegung, die substantiell die Inhalte verkörpert, die den Weg in die Gegenrichtung herausführen können.

Verehrte Gäste! Auch wir selbst sind wie ein Volk ohne Nation. Hatten Sie in der Vergangenheit eine Nation? Gab es jemals in der Geschichte eine Nation, die wir als „unsere wirkliche Nation“ bezeichnen könnten? Solch eine Nation hat es niemals gegeben. Gab es sie deswegen nicht, weil niemand da war, der sie errichten wollte? Nein. Der Grund, dass es niemals eine solche Nation gegeben hat, lag darin, dass die Menschen, die eine solche ersehnt haben, nicht in der Position und in der Lage waren, diese erfolgreich zu errichten. Sie konnten eine solche Nation deswegen niemals errichten, weil die Zeit, in der sie lebten, einen voll entwickelten Standard nicht ermöglichte, nach dem eine solche Nation hätte gebaut werden können. Das Heimatland, das wir zu errichten suchen, ist nicht eine Nation mit einer heute bereits bekannten geschichtlichen Tradition. Es ist vielmehr von einer essentiell anderen Dimension als die Nationen, die wir heute auf Erden finden.

Möchten wir diese andere Art der Nation ererben, so müssen wir zuerst ein Volk werden, das das ideologische Bewusstsein besitzt, mit dem das möglich ist. Wenn ein absoluter Schöpfer existiert, so muss die Denkweise dieser Ideologie mit der Ideologie und der Denkweise des Schöpfers übereinstimmen. Wünscht sich dieses absolute Wesen eine Nation, so muss sichergestellt sein, dass deren Bewohner vollständig mit der nationalen Souveränität eins werden können. Wir brauchen eine Art nationaler Identität und eine Art nationales Grundmuster. Um eine Nation zu gründen, braucht es Souveränität, ein Volk und einen geografischen Raum – ein Heimatland. Das trifft auch auf die Nation Gottes zu. Die Eltern repräsentieren die Souveränität, die Söhne und Töchter das Volk und das Land die Heimaterde. Das ist ein unbrechbares Muster; keines dieser Elemente kann ausgegliedert werden oder darf fehlen. Was ist dann das Kostbarste? Das Kostbarste ist es, zum Wohl der Nation und der Welt zu leben. Solange Sie auf diese Weise leben, können Sie nicht in den Ruin getrieben werden. Der Ort, an dem es keinen Zerfall geben kann, ist der ultimative Punkt.

Jemand, der stirbt, während er sich für diese Nation einsetzte, wird zu einem hochgeachteten Bürger oder Patrioten dieser Nation werden. Er wird so lange leben, solange diese Nation besteht. Um eine Nation zu gründen, brauchen wir ein Heimatland, ein Volk und Souveränität.

Was bedeutet dann Souveränität? Sie ist eine Verbindung zu Gott, der die Wurzel und der Ursprung ist. Die Menschen, die dieses Land regieren, müssen zuerst ihre Verbindung zu Gott entwickeln und ausbauen und dann erst können sie regieren. Die Regierenden müssen daher mit den Bewohnern eins sein. Sie müssen sich mit den Menschen verbinden und denken, dass ihr Besitz nicht zu ihrem eigenen Wohl da ist, sondern zum Wohle der Nation.

Machen sie das, so wird ihr Land wohlhabend sein und florieren. Wenn Sie die Verwirklichung des Himmels auf Erden aus dieser Sicht betrachten, wer ist dann der Besitzer dieses Himmels? Wer wird dieses Land regieren? Ohne Zweifel wird es Gott sein, der dieses Land regiert. Wer ist dann das Volk? Das Volk sind alle Menschen auf der Erde. Wie weit erstreckt sich das Heimatland? Das Heimatland ist der gesamte Planet Erde. Wen spiegelt das Himmelreich auf Erden wieder? Es widerspiegelt „mich“. Jedes bestehende Land hat eine Souveränität, ein Volk und ein Land. Das ist einem einzelnen Menschen gleich.

Wem, sagten wir, entspricht das Himmelreich auf Erden? „Mir“. Es entspricht mir. Einzelpersonen wie Sie und ich tun uns zusammen und so entsteht diese Nation. So wie ich mein eigenes Gemüt oder meinen eigenen Geist habe, so besitzt auch diese Nation eine souveräne Oberhoheit. So wie ich eine persönliche Identität besitze, so braucht es auch ein Volk mit eigener Identität. Und so wie Menschen einen Austausch mit den anderen Geschöpfen des Universums pflegen, braucht eine Nation ein eigenes nationales Areal.

Im Rahmen dieses Grundprinzips regieren die Menschen das Areal der Nation und die Souveränität regiert die Menschen. So sind das Areal, die Menschen und die Souveränität die drei Grundelemente für die Errichtung einer Nation.

Betrachten wir den Menschen, so entspricht es dem Grundprinzip, dass unser Geist unseren Körper regiert und unser Körper die Geschöpfe der Natur. Aufgrund dieses Prinzips kommen wir, was die gesamte Schöpfung betrifft, zu dem Schluss, dass der Begriff „Ch’eon Ji In“ das alles beinhaltet. (Er bedeutet Himmel, Erde und Menschheit) Was, sagten Sie, ist „Himmel“? Himmel ist dem Geist des Menschen vergleichbar, so bedeutet dieser Begriff Souveränität. Die gesamte Menschheit stellt die Bewohner dieser Nation und die Erde ist die geschaffene Welt. Wen widerspiegelt dann diese Nation? Sie widerspiegelt mein individuelles, persönliches Selbst.

Gleichgültig wie großartig eine Gesellschaft oder eine Nation auch sein mag, sie muss ein Spiegelbild des Menschen sein. Das ist deswegen so, weil Gott die Dinge mag, die sein Bild widerspiegeln. Was ist es dann, das die Menschen am Meisten möchten? Sie mögen die Dinge, in denen sie sich widerspiegelt sehen oder die ihnen gleichen. Wem muss dann eine ideale Nation gleichen? Sie muss dem Menschen gleichen und sie muss dem Ch’eon Ji In Konzept (Himmel, Erde, Menschheit) gleichen.

Im Gedankenbau der Vereinigungsbewegung bezieht sich der Begriff Heimat nicht auf eine einzelne Nation, wie die Republik Korea, sondern auf eine Nation globalen Ausmaßes. Eigentlich ist der Begriff „global“ ein Wort, das in dieser gefallenen korrumpierten Welt verwendet wird, und ich mag es in Wirklichkeit nicht. Der Ismus oder die Lehre, der für dieses ersehnte Heimatland anzuwenden ist, heißt Ch’eonju jui. Das bedeutet Kosmos-ismus.

Dieses Heimatland ist nicht die Republik Korea. Gott mag das Konzept einer Republik Korea oder der Vereinigten Staaten oder irgend eines kommunistischen Staates nicht. Die Heimat ist das Vaterland, das Gott errichtet sehen möchte. Und weil das so ist, sollten wir die Kultur dieses neuen kosmischen Vaterlandes hervorbringen und die Geschichte dieses neuen Vaterlandes schaffen. Es gilt einen neuen Standard, einen neuen Maßstab, zu definieren, damit wir ein neues und ideales Heimatland errichten können. Wir müssen daher unsere Art Dinge zu sehen und unsere Art Dinge zu tun ändern, denn diese zu errichtende Welt ist von unserer heutigen sehr verschieden. Die Worte, die Sprachen und deren Begriffe sind unterschiedlich. Verstehen die Menschen in der gegenwärtigen Welt die Bedeutung so wichtiger Begriffe wie „Der Bereich der Herrschaft des Prinzips“, „wechselseitige Bindung“, „gemeinsame Basis“ und „Vorsehung für das Fundament der Wiederherstellung“? Das heisst, dass die heute verwendete Sprache sich von der der idealen Nation unterscheidet. Wenn dann die Nation, die sich die Vereinigungskirche herbeisehnt, einmal errichtet ist, so müssen wir die Namenstafel der Vereinigungskirche abnehmen und beiseite legen. Und wenn die Welt, die die Vereinigungsbewegung herbeisehnt, errichtet ist, so müssen wir die Nation, die die Vereinigungskirche errichtet hatte, niederreißen. Wir müssen also fähig und bereit sein die Art von Religion zu verwerfen, die nur zum Wohle der eigenen Kultur und des eigenen Charakters des Volkes der Republik Korea existiert. Nur eine Religion, die das Wohl der Welt in den Vordergrund stellt, kann in der Welt der Zukunft bestehen bleiben.

Verehrte Gäste, meine Damen und Herrn! Was meinen Sie, wofür muss eine Person, die den Willen Gottes ererben möchte, eintreten? Eines ist sicher: diese Person kann den Menschen dieser Welt nicht raten den Weg der selbstbezogenen Vorlieben und Genüsse zu gehen. Vielmehr müsste diese Person den entgegengesetzten Weg, den Weg der Umkehr lehren. Ein Spruch, der diese Tatsache beleuchtet, ist das Motto: „Liebe deine Feinde mit dem Herzen der wahren Liebe“, oder einfach „Liebe deine Feinde!“ Diese Worte können die Irrwege unserer Geschichte bereinigen; sie sind wie ein Anker und eine Ankerkette für ein Schiff, das im heulenden Orkan hin und her geworfen wird. In der Geschichte der Vorsehung der Wiederherstellung allerdings gab es keinen Menschen, der diese Worte tatsächlich im vollsten Ausmaß praktizieren konnte. Gäbe es Menschen, die es fertig bringen ihre Feinde zu lieben, so müssten wir diese mit irgendeiner Art systematischen Organisation auf die Weltebene hinaufheben. Da dies eine logische Schlussfolgerung ist, muss jeder von Ihnen verstehen, dass Gott der Welt eine derartige Bewegung präsentieren muss, und dass die religiösen Bewegungen, die im Laufe der Geschichte entstanden sind, eine Spiegelung dessen sein müssen.

Welche Person konnte Gott in der Geschichte der Menschheit am Meisten lieben? Es war Jesus Christus. Jesus gab dieser konfliktzerrütteten Welt eine neue Richtung. Es gab hohe Mauern zwischen Unterdrückernationen und unterdrückten Nationen wie Rom und Israel, die sich gegenseitig als Feinde sahen. Es war Jesu Philosophie, dass diese Mauern niedergerissen werden müssen. Jesus sagte sich: Ihr in Rom wollt mich mit Gewalt erobern, aber ich werde euch mit entgegengesetzten Mitteln erobern – mit Liebe. Aus diesem Grund war er, selbst als er bereits auf dem Kreuz hing, bedacht, sie zu segnen.

Wir müssen verstehen, dass Jesus, als er über seine Peiniger sagte: „Verzeih ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“ diese seine erstaunliche Philosophie zum Ausdruck brachte. Mit dieser Bitte wurde er zum Muster und zum Archetypus für alle Nationen der Welt, über ihre Überzeugung, dass sie Feinde sind, hinauszugehen, und er wurde zum Muster der Überwindung der Grenzen zwischen zwei Nationen.

Jesus wusste, dass seine Peiniger nicht seine einzigen Gegner waren, sondern dass er von feindlichen Familien, Sippen, ethnischen Gruppierungen, Nationen und einer feindlichen Welt von allen vier Richtungen her umgeben war. Das bedeutet, dass diejenigen, die den Pfad seiner Nachfolge einschlagen, von zahlreichen Arten von Feinden umgeben sind. Es bedeutet auch, dass Sie, wenn Sie den Weg der Familie gehen, vielen feindlichen Familien gegenüberstehen werden, und wenn Sie den Weg der Sippe gehen von feindlichen Sippen umgeben sind. Sie können also einen erbitterten Kampf erwarten, aber Sie müssen bei jeder Gelegenheit diese Ihre Feinde lieben. Besitzen Sie diese Überzeugung, so kann der Sieg eines Tages der Ihre sein.

Von welchem Punkt aus kann die Verwirklichung der idealen Nation Gottes beginnen? Wo wird die Wiederherstellung des Vaterlandes stattfinden? Sie beginnt bei den Individuen, die gemäß der Philosophie „Liebe deine Feinde“ leben. Solange daher Gott existiert, kann nichts das Christentum daran hindern eine weltweite Religion zu werden, denn die Philosophie des Christentums zeigt uns den Weg nationale Grenzen mit Liebe zu überwinden, alle kulturellen Barrieren zu übersteigen und selbst den Feind zu umarmen. Säen Sie Bohnen, so werden Sie Bohnen ernten, denn Bohnen erwachsen aus Bohnensamen und rote Blumen von Samen aus roten Blumen. Säen Sie daher einen satanischen Samen der Zwietracht und der Rache, so werden sie einen Baum der Zwietracht und Rache erhalten – einen Baum des Bösen, der nahe legt, alles was Ihnen angetan wurde zu rächen. Säen Sie allerdings einen Samen des Guten, den Samen der Liebe zu Ihren Feinden, so wird daraus ein Baum des Guten – ein Baum der Liebe für die Feinde – entstehen. Das ist nichts weiter als ein ganz natürliches Prinzip.

Von wo aus, sagten wir zuvor, nimmt das göttliche Vaterland seinen Anfang? Auf welchem Weg kann es hervorgebracht werden? Es kommt, wenn wir den Weg der Feindesliebe gehen. Es kommt auf dem Weg, auf dem wir die Tradition persönliche Feinde, feindliche Familien, feindliche Sippen, feindliche Nationen und die feindliche Welt geliebt zu haben hinterlassen. Jeder von Ihnen muss glasklar verstehen, dass das Heimatland Gottes ausschließlich auf diesem und auf keinem anderen Weg entstehen kann.

Sehen Sie selbst: Weil sich die Vereinigten Saaten, deren State Departement und deren Kongress gegen mich gestellt haben, werde ich eines Tages eine Anerkennungsurkunde erhalten, die besagt, dass ich im Kongress, im State Departement und in den Vereinigten Staaten erfolgreich war. Selbst im State Departement, das sich gegen mich stellt, gewinne ich immer mehr Freunde. Es ist bereits sicher, dass ich am Ende den Sieg davon tragen werde.

Und selbst wenn ich keinen solchen Freund habe, so bin ich vollkommen davon überzeugt, dass ich alle Arten der Opposition überwinden und den Weg des Sieges gehen kann. Je mehr sich jemand gegen mich stellt, desto größer wird meine Liebe zu diesem Feind, so brauche ich mich vor wachsender Opposition nicht zu fürchten.

Die Gesetze der Natur erfordern, dass ein Niederdruckgebiet auf der einen Seite ein Hochdruckgebiet auf der anderen Seite bewirkt. Entsteht also in einem Gebiet ein Hochdruck, so kommt es in einem anderen Gebiet ganz natürlich zu einem Niederdruck. Wenn daher eine hohe Stelle wie das State Departement der USA sich gegen mich stellt, so muss es sich eines Tages mir ergeben, sobald ich ein Niederdruckgebiet entstehen lassen kann, genau so, wie auch in der Natur ein Hochdruckgebiet von einem Niederdruckgebiet absorbiert wird.

Wenn ich auch in der Vergangenheit viele Beschimpfungen und Qualen zu ertragen hatte, begegnete ich meinen Gegnern in Liebe anstatt sie zu bekämpfen, und so wurden sie letzten Endes meine Freunde. Familien, Sippen und Nationen wurden auf diese Weise meine Freunde.

Steht nun eine Nation auf, deren Bewohner diesen Geist der Liebe zu ihren Feinden leben und in die Tat umsetzen, so kann diese Nation das Ideal der Sehnsucht Gottes werden, und sie kann zu dem Ideal werden, in das die gesamte Menschheit eintreten kann. Das ist, was Sie ganz genau verstehen müssen. Nichts an mir, Reverend Moon, sieht besonders gut aus. Ist es nicht so? Sie hier mögen vielleicht anderer Meinung sein, aber die Menschen der Welt denken, ich sei ziemlich hässlich. Gott jedoch liebt mich sehr. Auch wenn mich die Welt für einen fürchterlichen Menschen halten mag, Gott seinerseits anerkennt mich und mein Werk. Daher kann ich mutig, kühn und offen vor diese Welt hintreten.

Wenn Sie in Ihrem Herzen Ihre Feinde lieben, so gibt es nichts, was Sie nicht sagen können. Warum? Wenn Gott sagt, dass ein Mann ein gutaussehender Kumpel ist, so ist er ein gutaussehender Kumpel. Sagt er, dieser Mann ist ein cooler Typ, so ist er ein cooler Typ. Sagt er, dieser Mann ist mutig und stark, so ist er mutig und stark. So gesehen betrachte ich es als eine Ehre und ich kann mit Überzeugung vor die Welt hintreten. Wenn ich von dieser Lebensart berauscht bin und auch wenn ich allein arbeiten muss, was, denken Sie, wird dann geschehen? Junge Menschen, junge Männer und Frauen, eine Familie bestehend aus allen Rassen und ein ganzes Volk wird zum Vorschein kommen, ein Volk, an dem Gott seine Freude hat, wird erscheinen und der Anbruch von Gottes Heimatland wird möglich.

Wenn Jesus sagte, dass wir unsere Feinde lieben sollen, so meinte er damit, dass wir auch die schlechtest aussehenden Menschen lieben sollen. Wenn daher der schönste Mann mit der hässlichsten Frau eine Verlobung eingeht, so sollte er sie noch mehr lieben als selbst seinen ärgsten Feind. Wer fähig ist die Feinde dieser Welt am Meisten zu lieben, kann zu einem Anwärter für den Fahnenträger der Fahne des höchsten Prinzen werden. Denken Sie nur, wie edel eine derartige Person ist. Solch eine Person kann die Grenzen der Rasse und der Nation leicht nach beiden Seiten hin überqueren.

Sie müssen verstehen, dass an dem Tag, an dem Sie mit nichts anderem leben als mit einem liebevollen Herzen, alle Mauern zerfallen werden. Die Geschichte der Vorsehung der Wiederherstellung wird verkürzt und der Himmel wird näher rücken. Meine Philosophie ist ganz einfach. Für mich gibt es nichts, was ich nicht schon gemacht hätte. Ich war Landwirt, ich war Arbeiter, ich versuchte alles zu machen, was man nur machen kann. Ich war ein Fischer und fing Thunfische. Ein solches Leben führend dachte ich, ich sei allein, aber als ich mich umdrehte fand ich Briten, die mir folgten, Amerikaner, die mir folgten. Menschen aus allen Winkeln der Welt folgten mir. Auch wenn ich ihnen sage, dass sie auf dem Holzweg seien und wenn ich sie sogar mit meinen Füßen hinaus treten wollte, kommen sie zurück und folgen mir. Ich gehe hierhin und dorthin, aber sie kommen zurück und folgen mir noch immer. So ist das, gleichgültig wie sehr Sie auch die Vereinigungsbewegung erforschen wollen, es gibt immer etwas Neues zu lernen.

Verehrte Gäste, meine Damen und Herrn! Wie sieht der Weg aus, den wir zu gehen haben? Welche Art von Sippe oder Gesellschaft Sie auch errichten mögen, solange die Souveränität satanisch geprägter Nationen weiterbesteht, werden wir ein Volk ohne Nation sein. Ist das hier Ihr Land? Sie haben kein Land! Welcher Sippe Sie auch angehören, ist die Souveränität nicht auf den Himmel ausgerichtet, so läuft diese Sippe Gefahr, einfach vernichtet und ausgerottet zu werden. Ist es nicht so? Daher müssen wir hinausgehen und uns auf die Suche nach einer Nation machen, die den Himmel mit offenen Armen empfängt. Was es bedeutet, wenn wir über den Bereich des ersten Israel in dieser Welt sprechen, ist, dass das Land ein Land werden soll, das die Fülle des Himmels willkommen heißt; ein Land, das das himmlische Individuum begrüßt, die himmlische Familie, die himmlische Sippe, Rasse und Kirche. Standen die Vereinigungskirche, das Christentum, oder die Republik Korea jemals in der Position, die vom Gesamten angenommen werden konnte? Nein. Sie gingen in die andere Richtung. Der Weg, den die Republik Korea geht, ist ein sehr auf Äußerlichkeiten bezogener. Ist es nicht so? Korea schreitet voran, nicht auf Gott ausgerichtet, sondern auf weltliche Werte. Dieses Land besitzt keine kosmische Hauptstromphilosophie.

Können wir daher diese Nation bestückt mit einer Hauptstromphilosophie für die Errichtung eines neuen Nationskonzeptes mit einem neuen drei- oder zweidimensionalen Inhalt nicht mit Gott verbinden, dieses Nationskonzept in die Tat umsetzen und uns mit diesem Ideal vor die anderen heutigen Nationen der Welt hinstellen, so werden wir den Anbruch des Vaterlandes nicht herbeiführen und erleben können.

Die Befreiung, die wir heute haben, können wir als die erste Befreiung bezeichnen. In der Vereinigungskirche brauchen wir nun die zweite Befreiung. Auch die Republik Korea braucht eine zweite Befreiung. Hier mögen das Volk und die Nation ihre Sehnsüchte erfüllt sehen, wenn die Republik Korea die zweite Befreiung durchmacht. Aber die Vereinigungskirche benötigt noch eine dritte Befreiung. So werden sich die Dinge entwickeln. Die Republik Korea erzielte mit ihrem nationsbezogenen Muster ihre erste Befreiung, aber die Zeit ist herangereift für die zweite Befreiung. Nord und Süd benötigen die Vereinigung.

Was für eine Art Land ist diese Nation? Dieses Land muss zu einer Nation werden, dessen Volk in der Geschichte einen Leidenskurs durchwanderte. Es muss vom nationalen Charakter her fähig sein, sich mit den Prinzipien der Wiederherstellung durch Wiedergutmachung zu verbinden und eine historische Tradition errichten und weitergeben. Welche Art von Land muss es dann werden? Es muss ein vollkommen vereinigtes Land werden. Was muss dann die Republik Korea heute tun, wenn sie eine solche vereinigte Nation werden möchte?

Um diesen nationalen Standard erreichen zu können, braucht es die Vereinigung von Nord und Süd. So wie das Nordreich Israel und das Südreich Juda vereinigt werden sollte, so muss das auch Nord- und Südkorea tun. So wie Kain und Abel Nationen wurden Nord und Süd voneinander getrennt, und solange sie nicht vereint sind, wird eine siegreiche Nation Israel nicht zum Vorschein kommen.

Wie müssen dann in diesem Land Nord und Süd vereinigt werden? Das wird ohne eine neue Ideologie auf der globalen Ebene nicht möglich sein. Die Vereinigungsideologie, die Grundlage der Vereinigungsbewegung, wurde für diese Zeit vorbereitet. Verstehen Sie das?

In unserer Lage braucht es zwei Dinge, die gemacht werden müssen. Wir brauchen ein vereinigtes Volk, wie es kein anderes Volk auf Erden gibt und wir brauchen eine vereinigte Nation mit einem einmütigen Glauben, der so klar und unbestreitbar ist, dass ihm keine Religion der Erde gleicht. Darauf ausgerichtet sollten Nord- und Südkorea eine Vereinigung erzielen. Ohne das zu tun kann die Nation Gottes, nämlich die Souveränität einer himmlischen Nation, die wir stolz vor der ganzen Welt ausrufen können, nicht geboren werden. Sie müssen verstehen, dass es zur Zeit auf der Welt keinen wichtigeren Zweck zu verfolgen gilt als diesen.

Können wir das Vaterland nicht errichten, so kann eine Nation ausgerichtet auf Gott nicht entstehen, um die Nationen der satanischen Welt zu übertreffen. Ohne diese Nation können die Nationen der satanischen Welt nicht beurteilt und gerichtet werden. Wir können sie nicht los werden. Das ist mit einer bloßen Religion wie der der Vereinigungskirche nicht erreichbar. Eine Nation muss ausgerichtet auf eine Ideologie der Vereinigung eine Richtung bekommen, und dann nach vorne gehen. Es muss uns klar sein, dass es das noch zu erreichen gilt.

Aus dieser Sicht ist die Vereinigungskirche wie der Judaismus des heutigen Korea und die ideologische Denkweise der Vereinigungskirche wird zum Hauptstromdenken Koreas werden, so wie die jüdische Religion die geistige Säule der Nation Israel war. Es wird in der Zukunft eine Zeit geben, in der sie zur nationalen Religion werden wird. Das ist, was manche Menschen voraussagen. Auch Mitglieder der Nationalversammlung sagen das. Wird die ideologische Denkweise der Vereinigungskirche zur Staatsreligion, so wird die kommunistische Seite kein Problem mehr darstellen.

Meine Damen und Herrn! Die Menschen, die heute ihr Leben zum Wohle des Himmels führen, sind die milsa des Himmels, die in die satanische Welt gesandt wurden. (Anmerkung des Übersetzers: milsa bedeutet im Koreanischen, Gesandter. Gemeint sind besondere Gesandte der Könige des alten Korea, die ausgesandt wurden, um die Lage des Landes zu erforschen und Fehlentwicklungen zu korrigieren oder eine geheime diplomatische Mission auszuführen.) Jeder mag sich vom anderen unterscheiden. Ein Milsa mag groß oder klein, dick oder dünn, hoch oder niedrig sein, aber seine Lebensführung muss die eines Gesandten sein und bleiben, denn er befindet sich ständig auf einem Pfad, auf dem Leben und Tod sehr nahe beieinander liegen. Er befindet sich immer in der Lage, wo der kleinste Fehler bestimmend für sein ewiges Leben sein kann.

Sind daher die Denkweise und der Einsatz für sein Heimatland – das Heimatland, das den ewigen Frieden garantieren kann – nicht hunderte Male stärker als der Einsatz der Menschen in seiner Umgebung, so kann er nicht länger geheimer Gesandter bleiben. Er muss vielmehr fähig sein, seine momentane Lage wegzustecken, indem er denkt, dass die Völker der Welt in Freude ausbrechen werden, wenn aller Groll und alle Ressentiments ausgelöscht sind. Er muss die Herrlichkeit des Vaterlandes vor Augen haben während er sich an der Erschaffung der Geschichte des neuen Vaterlandes beteiligt und er muss denken, dass all seine Mühen und Anstrengungen bekannt gemacht und anerkannt sein werden an dem Tage, an dem er die Geburt dieses Vaterlandes sieht. Ohne diese Einstellung ist es unmöglich die geheime Mission eines Gesandten auszuführen. Mit anderen Worten: Er muss in sich die Hoffnung für die Geburt eines Heimatlandes tragen, die tausend und zehntausend Mal größer ist als die Hoffnungen der momentanen Realität, um so alle Ressentiments überwinden und seine geheime Mission ausführen zu können.

Selbst wenn dieser aus irgend einem Grund während seiner Amtsausübung an einem unglücklichen Umstand sterben müsste, könnte Gott einen neuen Gesandten an seiner Stelle senden, damit dieser die Verantwortung für die Vollendung der Aufgabe übernehmen kann. Auch nach seinem Tod würden Menschen auftauchen, die seine Freunde und seine Bündnispartner werden können. Weil er in einer Situation starb, in der er zum Muster wurde, werden Menschen, die seine Bündnispartner wurden, bleiben, auch wenn der Meister zum Opfer wurde. Solange es noch solche Partner gibt, kann Gott auf dieser Grundlage jemand anderen an seiner Statt senden. Schreckt er aber vor dem Tod zurück, so findet alles, was er bis dahin erreicht hat, hier sein Ende.

Welche Haltung muss dann jeder von Ihnen beim Eintritt in dieses neue Zeitalter einnehmen? Ihre Überzeugung des Anbruches des neuen Vaterlandes muss in Ihrer Brust stärker und leidenschaftlicher brennen als alles andere. Sie sollten also stolz darauf sein ein Fahnenträger für die Errichtung des Vaterlandes Gottes zu werden, das Gott sich seit 6000 Jahren ersehnt hat. Sie sollten stolz darauf sein, die Verantwortung für diese Pionierarbeit als Mitglied der Durchbruch Truppe zu übernehmen und an der vordersten Linie zu stehen. Viele Menschen in der Vergangenheit erhofften sich, eine derartige Mission ausführen zu können, aber sie stand ihnen nicht zur Verfügung. Sie benötigen eine sehr ernsthafte Einstellung, Ihre Verantwortung in dieser einmaligen privilegierten Mission übernommen zu haben.

Daher sollte jeder einzelne Ihrer Lebensschritte, essen und schlafen, kommen und gehen, zum Wohl der Errichtung dieses Vaterlandes sein. Wie sehr, glauben Sie, hat sich Gott danach gesehnt, dass Sie diesen Schritt vorwärts machen und cool verkünden, dass Sie als Gesandter Gottes Ihre Mission zu Ende führen werden? Bis zum heutigen Tage wurde Gott gnadenlos beiseite geschubst und herzlos davongejagt. Er braucht die Errichtung des himmlischen Willens, des Willens, den er niemals verwirklichen konnte, des Willens, dessen voller Inhalt nur auf einer nationalen Basis fruchten kann, des Willens, der das Vaterland hervorbringen kann. Nicht ein einziges Mal konnte Gott diesen Willen erfüllt sehen.

Jetzt aber ist es möglich dieses Heimatland zu errichten. Dieses Vaterland wird Souveränität, ein nationales Gebiet und ein Volk besitzen. Weiters gibt es dort die Linie einer homogenen ethnischen Gruppe in einem Land und wir haben auch eine Geschichte, die kein anderes Volk besitzt. Für diese Art von Vaterland müssen wir unsere Mission als milsa, als Gesandte, erfüllen. Können Sie aufgrund Ihrer eigenen Willenskraft diese Mission schneller zu Ende bringen, so wird das Fundament für die Errichtung dieses Vaterlandes, dank Ihrer Anstrengung, schneller fertiggestellt sein. Indem wir den Preis mit unserem Schweiß und unseren Tränen heute bezahlen, bewirken wir, dass die Dämmerung dieses Vaterlandes viel schneller herbeikommt. An diese Tatsachen denkend sollten Sie alle mit der Überzeugung, ein geheimer Gesandter dieses Vaterlandes zu sein, in die Welt hinausgehen. Wenn nicht, werden wir den noch nie da gewesenen Segen und das Glück, die Gott für uns vorbereitet hat, nicht erhalten können.

Wir müssen den Himmel auf dieser Erde errichten. Was ich sage ist, dass es sicherlich Sinn macht, dass wir, um erhobenen Hauptes vor den Vater hintreten zu können, diese Nation auf Erden zu gründen haben, mit deren Zentrum wir uns vereinigen und in deren himmlischer Tradition wir uns verbinden müssen, um schließlich mit dem Standard, den sich der Himmel erhofft, zu sterben.

Aber haben Sie, liebe Zuhörer, diese erhoffte Nation? Denken Sie an die Tatsache, dass Sie keine haben, so können Sie nicht einmal sterben, auch wenn Sie das wollten. Wohin gehen Sie, wenn Sie sterben? Wenn Sie gehen, wie werden Sie das Schamgefühl und dieses peinliche Gefühl los? Meine Lebensspanne ist begrenzt, und um alles in dieser kurzen Zeitspanne erledigen zu können, was denken Sie, wie beschäftigt ich bin? Noch dazu stellt sich die satanische Umgebung des Bösen gegen uns; denken Sie nicht, dass unsere Gegner versuchen unseren Weg zu blockieren und uns aufzuhalten? Um hier durchzubrechen und vorwärts zu gehen, können wir nicht verhindern, den ruhelosen Lebensstil eines Sondergesandten zu übernehmen.

All mein Kommen und Gehen ist für die Errichtung dieser Nation. Ich nehme die Mission auf mich als ein wahres Gründungsmitglied für den Anbruch dieses Heimatlandes. Ich bekomme meine Vorgaben und Aufträge als Gesandter des Himmels und gehe in die Welt des Bösen von heute und setze dort um, was mir aufgetragen wurde. Wir sollten mit diesem Gedanken als oberstem Leitmotiv leben.

Ohne das zu tun werden Sie nicht fähig sein Ihre Würde und Autorität als Bewohner der Nation, die immer näher rückt, zu errichten. Möchten Sie als Einzelpersonen diese Wende herbeiführen? Möchten Sie das als Familie, als Nation oder global tun? Wie möchten Sie es anstellen? Sie möchten es global tun. Oder nicht? Sie können aber nicht allein in die globale Ebene aufsteigen. Sie werden dazu eine Nation brauchen. Aber was ich Sie frage ist: Wo ist Ihre Nation?

Daher essen und schlafen wir für die Errichtung dieser Nation. Tag und Nacht sind wir mit der Errichtung dieser Nation beschäftigt. Verstehen Sie, dass Sie dazu geboren wurden vor dem Himmel und der Erde zu geloben, diese Nation zu errichten? Wenn Sie schlafen, sollten Sie davon träumen, dass Sie alle Betten der Millionen von Menschen hier an einen Ort gebracht haben und Sie an der Spitze positioniert schlafen. Auch wenn Sie einen gedeckten Tisch visualisieren, sollten Sie solche Gedanken haben. Wo immer Sie hin gehen, sie sollten niemals denken, Sie seien allein, sondern Menschen der unterschiedlichsten Rassen sind mit Ihnen zusammen, und Sie haben ganz vorne Platz genommen und führen sie zur Harmonie. Die Söhne und Töchter des Himmels haben derartiges zu tun.

Jeder von Ihnen muss ganz klar verstehen, dass es zum Lebensstil der Söhne und Töchter Gottes gehört die Position zu erreichen, die sich über den Autoritäten der satanischen Welt befindet, und dass es gilt, diese Position der Herrlichkeit das ganze Leben hindurch zu halten. Wenn Gott Seine Söhne und Töchter lieben möchte, glauben Sie nicht, dass er solche Söhne und Töchter lieben möchte? Liebt er Söhne und Töchter, die sich nicht einmal mit Satan messen können, so kann er nicht wirklich die Würde als Vater aufrecht erhalten. Ist es nicht so? Ich möchte, dass Sie alle der festen Überzeugung sind, jeden einzelnen Tag mit diesem Entschluss zu leben und darin vorwärts zu gehen, Hand in Hand mit der gesamten Welt. Aus meiner Sicht wird genau von diesem Punkt aus das Fundament für die vereinigte Kampflinie bestimmt.

„Auch wenn ich inmitten der satanischen Welt lebe, bin ich ein Geheimagent für den Himmel.“ Das sollte immer Ihr Leitspruch sein. Die Kontaktmöglichkeit eines Milsa erlaubt einer solchen Person mit dem König dieser Nation direkt in Kontakt zu treten. Andere Menschen kennen die Situation eines Milsa nicht, aber er selbst muss in der Überzeugung vorwärts gehen, mit der Mission und der Autorität eines Gesandten zu leben. Jeder von Ihnen muss das ganz klar verstehen. Selbst der König einer Nation hier auf dieser Welt wartet auf die Berichte seiner Gesandten. Gleicherweise wartet auch Gott, während wir unsere Mission erfüllen, auf unsere Berichte und auf unsere Anfragen.

Wenn ich daher in der Position eines Milsa eine dringliche Anfrage, dass ich dies oder jenes dringendst benötige, an Gott stelle, glauben Sie nicht, dass dieser alles unternehmen und einen Weg finden wird, mir zu helfen? Wenn Sie daher in gleicher Weise fest davon überzeugt sind und klar erkannt haben, dass Sie ein Sohn oder eine Tochter der Verherrlichung von Gottes Ideal sind und zu Gott sagen: „Das ist was ich benötige, Vater, bitte mache das möglich“, so wird es so sein. Auf diese Weise können Sie entdecken wie Gott lebt, und Sie können sehen wie er arbeitet.

Das müssen Sie fähig sein zu tun, um eine Führerpersönlichkeit zu werden. Sind da kranke Menschen, so können Sie sie heilen; wenn Sie auf Schwierigkeiten treffen, so kann Gott Ihnen direkt helfen. Sie müssen mit diesem Lebensstil noch vieles lernen, damit Ihr Vertrauen wächst und Ihre Überzeugung an Boden gewinnt durchzubrechen, um alles wegräumen zu können, was Ihren Weg blockiert.

Verehrte Gäste! Wo befindet sich der Ort, an den wir gehen sollen? Es ist nicht unser Zweck bloß ein Individuum zu suchen. Auch ist es gegenwärtig nicht unser Zweck eine Familie zu finden. Der Ort, den es zu finden gilt, ist eine Nation. Haben wir uns hier verstanden? Ob Sie nun ein Daddy, eine Mammi oder irgendjemandes Kind sind macht keinen Unterschied, wir haben keine andere Wahl als diese. Sagen aber die Vereinigungsmitglieder heute, die Familien, die gesegnet wurden, die Menschen, die auf der Stammesebene arbeiten: „Was? Die Nation? Die Kirche? Fragen Sie nicht mich, was geht das mich an!“ Bleibt es dabei, so werden sie zum Versager; sie sind durchgefallen. So stellt sich die Situation aus der Sicht des Prinzips dar.

Sie suchen nach der Nation bis zum Tage Ihres Todes und investieren Ihr ganzes Herz darin. Nur dann kann der Tag anbrechen, an dem wir feiern und siegreiche Lieder vom Anbruch der himmlischen Nation singen können. Unter allen Lehren Jesu müssen Sie diese am besten verstehen. Er zeigt uns nicht zwei Wege, sondern einen. Würde er sagen: „Lasst uns gehen!“, so hätten wir zu gehen. So ist es nun einmal. Ist es nicht so? Sagt er daher: „Lass Deinen Mann und Deine Familie zurück und gehe“, sollten Sie dann gehen oder nicht? Sie machen das nicht für die Vereinigungskirche, Sie sollten es vielmehr für die Errichtung der neuen Nation Gottes tun. Dann wird es gelingen.

Zur Zeit reißen sie in Nordkorea die Familienregister auseinander und ordnen sie neu. Wissen Sie warum? Die satanische Welt macht immer die Dinge zuerst. Sie sollten fähig und bereit sein Ihren Ehemann, Ihre Ehefrau, Ihre Eltern, Ihre Kinder oder was immer zum Wohl der Errichtung der Nation zurückzustellen. Ansonsten können wir die Nation, die das Ziel unserer Hoffnung ist, nicht errichten. Ist diese Nation errichtet, so werden Sie gleichzeitig Ihre Eltern finden. Können Sie diese Nation nicht errichten, so werden Sie zusehen müssen, wie Ihre Eltern, Ihre Frau oder Ihr Mann und Ihre Kinder ihr Blut vergießen müssen. Gibt es etwas schrecklicheres als das? Bevor wir diese Nation nicht errichtet haben, können wir daher unsere Eltern, unsere Frau oder unseren Mann und unsere Kinder nicht lieben. Das ist der Weg, den das Christentum zu gehen verlangt, und das ist der Weg, den die Vereinigungskirche zu gehen hat.

Sie sollten also zu denen werden, die sich selbst zurückstellen, um für diese Nation, diesen Zweck zu leben. Gleichgültig in welch schwieriger Lage Sie sich auch befinden mögen, Sie sollten die Menschen sein, die kämpfen und ihre Lage überwinden können, indem Sie an die Hoffnung denken, die Ihr Vater in Sie gesetzt hat. Bevor Sie Gottes Wahrer Sohn oder Gottes Wahre Tochter genannt werden können, müssen Sie diesen Weg zurücklegen. Welche Art von Personen können dann das Heimatland Gottes erbauen? Es ist jemand, der oder die sich selbst zurückstellen und mit einem brennenden Herzen die himmlischen Werte an die oberste Stelle stellen kann. Jemand, der oder die sich selbst zurückstellt und sein oder ihr Leben zum Wohl der Gesellschaft, des Volkes, der Nation und der Welt lebt ist eine solche Person, die das Land der Sehnsucht Gottes erbauen kann. Gehen wir noch einen Schritt weiter, so ist die Person, die für den Himmel lebt, auch wenn sie die Nation und die Welt zurückläßt, genau die Person, die das Himmelreich errichten kann. Auch ist die Person, die sich mehr um die Gesellschaft, die Nation, die Welt und selbst um den Himmel mehr sorgt als um sich selbst, gleichgültig welche Schwierigkeiten und Leiden auch ihren Weg kreuzen mögen, die Person, die fähig ist, das Land Gottes zu erbauen.

Nicht nur das, Sie, meine Zuhörer, sollten auch siegreich sein, und während Sie den Kurs der Errichtung der Nation Gottes gehen und den göttlichen Zweck erfüllen, sollten Sie im Kampf gegen Satan nicht erliegen. Sie sollten daher beginnend mit der Einzelperson die Familie, die Gesellschaft, die Nation und die Welt vereinigen. Das heißt, dass Sie aus dem Kampf mit Satan auch aus der schwierigsten Lage siegreich hervorgehen sollten. Gehen Sie in die Gesellschaft hinein, so sollten Sie in jeder Situation, in die Sie diese Gesellschaft bringt, gegen die satanische Umgebung siegreich sein. Gehen Sie in die Nation hinein, so sollten Sie fähig sein vorwärts zu gehen und die Verantwortung für die schlimmsten Probleme der Nation zu übernehmen und die satanischen Kräfte, die darin involviert sind, zu besiegen.

Glauben Sie, dass Satan, der Gott 6000 Jahre lang Schwierigkeiten bereitete, sich zurückziehen und nur leise sagen wird: „Mann o Mann, ich hatte meine Zeit. Ich glaube, ich werde nun aufgeben“ und dass er dann seinen Blick senken und sich heimlich aus dem Staub machen wird? Werfen Sie ein Kleidungsstück einfach achtlos weg? Bevor Sie das tun, werden Sie es wahrscheinlich umdrehen und durchsuchen, auch wenn es nicht mehr gut riecht. Was ich damit sagen will ist, dass Satan nicht einfach aufgeben und sich davonschleichen wird. Darum setzt er seinen vertrackten Kampf dickköpfig fort. Daher müssen wir uns dem Zentrum angleichen bis wir zu ihm passen. Auch Reverend Moon von der Vereinigungskirche wird verworfen an dem Tag, an dem er sich vom Zentrum trennt. Stimmt die Richtung nicht ganz genau, so gibt es keinen Fortschritt. Der Grund warum wir diese Nation ersehnen ist, weil wir auf diese Weise zum Wohle der Welt arbeiten, und der Grund warum wir diese Welt ersehnen, ist, weil wir auf diese Weise zum Wohle der geistigen Welt arbeiten. Und was kommt, nachdem wir das erreicht haben? Dann werden wir mit den Himmlischen Vater sein, auf die Erde zurückkommen, unseren Platz, unsere Position einnehmen und zusammen mit allen Nationen der Welt vorangehen, um Gott die Herrlichkeit und den Sieg zurückzubringen. Um alles richtig zu machen, müssen Sie verstehen, dass die Mission der Vereinigungskirche beinhaltet, diesen Kampf zu kämpfen.

Wir müssen auch barfuss voranschreiten auf unserem Weg der Errichtung unserer ewigen Heimat. Können wir diese Nation mit dem erretten, das übrigbleibt, nachdem wir vorher unseren Teil genommen haben? Können Sie Ihre Energie in der Sorge nach dem, was Sie essen, anziehen oder wo Sie wohnen wollen, einfach verpulvern? Wir müssen als Pionier den Weg mit unbeschuhten Füßen und unseren eigenen Händen frei machen. Das ist es, was wir in der Vereinigungskirche tun.

Sind Sie, meine Zuhörer, „Yeongsa“ (tapfere couragierte Menschen, Helden) die aufstehen, um die Errichtung dieses Heimatlandes voranzutreiben oder sind Sie Versager, die alles wieder zunichte machen? Sagen wir Yeongsa, so meinen wir damit Menschen, die die Nation repräsentieren und Dinge ausführen, die andere nicht tun können. Wir verwenden das Wort Held nicht für jemanden, der macht, was alle anderen auch machen. Solche Menschen werden Streiter genannt. Wenn jemand das vollführen kann, wovor andere zurückschrecken, so nennen wir diese Menschen Helden. Das chinesische Schriftzeichen Yeong bedeutet flink und schnell. Er muss schneller laufen als jeder andere und selbst fähig sein einer Gewehrkugel auszuweichen. Wir verwenden die Bezeichnung Held nicht für jemanden, der macht was jeder andere auch macht.

Wer ist der Vorreiter General, der zum führenden Helden und zum Pionier der Errichtung dieser Nation wird? Und wo ist der Ort, an dem diese Nation errichtet werden kann? Wollen Sie eine Nation errichten, so benötigen Sie dazu Souveränität, ein Volk und ein nationales Gebiet. Betrachten wir dieses Problem ausgerichtet auf die Errichtung des Himmelreiches, welcher Ort kann dann die Rolle des Gebietes der zu errichtenden Nation sein? Das können nur die Besitztümer der Kirchen (der Bekenntnisse, die Gott in den Mittelpunkt stellen. Anm.) sein. Ist es nicht so?

Welches kann weiters das Volk sein, das das Himmelreich bewohnen kann? Das sind die Kongregationen, die Gläubigen in diesen Kirchen. Wer sind dann die Regierenden? Sie sind es. Sie sind die Repräsentanten der Bürgermeister, die Repräsentanten der Stammesältesten, die Repräsentanten der Bezirks- und der Landeshauptleute. Sind Sie, meine Zuhörer, zu verantwortlichen zentralen Persönlichkeiten geworden? Kommt jemand mit einer Bombe aus der satanischen Welt daher, so sollten Sie die ersten sein, die einen Sprung vorwärts machen. Verstehen Sie? Fühlen Sie, dass Sie das tun können? Und wenn Sie Geld haben, auch wenn es nur ein Cent ist, so verwenden Sie es, um die Kirche weiter zu entwickeln. Sie verwenden es zum Wohle und zur Ausweitung der Nation und dafür, die Menschen näher zusammenzuführen. Ein Kirchenleiter ist der Repräsentant des Herrschers. Er oder sie repräsentiert den Bürgermeister oder er und sie repräsentieren den Vater und die Mutter. Sie sollten diese Art von Tradition und Lebensphilosophie hinterlassen. Wir selbst besitzen nichts für uns.

Was für eine Art Nation errichten wir hier in Korea? Beginnen wir die Dinge zu verteilen und zu kommunisieren, so sind wir dabei, eine Nation mit einem kommunistischen Ideal zu errichten oder gehen wir nur im Gleichschritt mit dem was die Republik Korea gemacht hat oder streben wir nach etwas, das weder das eine noch das andere ist? Aus dieser Sicht gesehen zeigt sich, dass die Zeit näher und näher rückt. Wenn Sie, Vereinigungsmitglieder, die Dinge vorantreiben und die Verantwortung dafür übernehmen wollen, in welchem Ausmaß sind Sie dann bereit Opfer dafür zu bringen? Das ist die Frage, die ich stelle. Sind Sie zuversichtlich? Wir müssen uns aufmachen und in den Norden gehen, den 38 Breitengrad überqueren und eine Basis in den Städten und den Bezirken der fünf nordkoreanischen Provinzen errichten. Sie müssen darüber nachdenken, wer für die Provinz Jeongju im Norden die Verantwortung übernehmen möchte, jetzt, in einer Zeit, in der wir noch zu Wenige sind. Sind Sie zu Menschen geworden, die sich darauf vorbereiten für die kommenden 10 oder 20 Jahre mit vollstem Einsatz ihres Innersten die Verantwortung für die Jeongju Ärea zu übernehmen, und wenn Sie nicht alles zu Ende bringen können, ihren Nachkommen sagen, dass sie hart studieren sollen und werden Sie sie darin trainieren diejenigen in Jeongju zu werden, die die Verantwortung übernehmen und zu Ende führen können? Das ist was ich bis zum heutigen Tag geplant und durchdacht und wofür ich alles vorbereitet habe.

Wenn man das bedenkt, ist es dann für junge Menschen angebracht lächelnd und scherzend mit ihren Frauen und Kindern in ihre Heimatstädte zurückzukehren? Ist das angebracht oder nicht? Auch wenn es Ihren Tod verlangen sollte, Sie haben diese Nation zu errichten, und dann gehen Sie den Weg, den Sie zu gehen haben. Auch auf Kosten Ihres Lebens haben Sie für Ihre Kinder und Kindeskinder Ihre Nation zu errichten. Mit dieser Einstellung gilt es zu gehen. Was ich Ihnen sage, ist: damit alles gut gehen kann, müssen Sie einen neuen Entschluss fassen. Sie müssen sich entschließen: „Ich gehe da hinauf zur russischen und mandschurischen Grenze und stelle mich den Kommunisten. Inmitten des Gewehrfeuers übernehme ich Tag und Nacht meine Verantwortung; ich werde ein Vorreiter für den Abbruch nationaler Grenzen. Auch wenn mein Land es nicht weiß, und auch wenn niemand es weiß, so wird sich, auch wenn es mein Leben kostet, meine Liebe und meine Treue zu dieser Nation nicht verändern.“ Genau das ist was wir brauchen.

Es macht nichts aus, wenn Sie von der Welt und den Menschen unverstanden zurückgewiesen werden. Alles wird offengelegt, wenn Sie in die geistige Welt eingehen. So ist das Universum aufgebaut. Malen Sie sich dieses Szenario aus, so wird klar, dass wir, um diese Dinge richtig stellen zu können, zu wenige Menschen sind. Wissen Sie was ich meine? Es muss Ihnen klar sein, dass wir mehr Menschen brauchen. Auch wenn da jemand ist, der wie eine hagere, alte Vogelscheuche erscheinen mag, wir können ihn mit einer Trompete ausstatten oder wir können Roboter bauen und sie trompetenblasend um den Norden herumsenden. Das ist, was ich wünschte tun zu können und das ist, was Gott tun möchte. Es macht doch keinen Sinn, zu sagen, dass Sie das Prinzip nicht lehren können, obwohl Sie mit einem jungen, kräftigen Geist und Körper ausgestattet sind, mit einem Mund, Gefühlen und allem was Sie benötigen. Sie müssen lernen und lernen, auch wenn Sie so wenig Schlaf bekommen, dass Ihnen die Augen anschwellen und zu schmerzen beginnen. Sie müssen sich vorbereiten, auch wenn Sie vor Hunger so abmagern, dass Sie nur noch Haut und Knochen sind. Dann wird dieser hagere nur noch mit Knochen gefüllte Hautsack zutiefst fähig sein die Liebe des Himmels zu empfangen. Was ich damit sagen möchte ist: glauben Sie nicht, dass Gott alle seine Erwartungen in diese eine Person setzen kann, obwohl sie nur noch schwach und gebrechlich ist?

Auch Jesus kam, um die Nation zu errichten. Gibt es kein Heimatland, so befinden wir uns in einer erbärmlichen bemitleidenswerten Lage. Religiöse Menschen waren immer in einer derartigen Lage, weil sie niemals ein göttliches Vaterland hatten. Beim Anbruch des Gerichtes müssen Einzelpersonen, Familien, Sippen, Völker, Nationen und die Welt mit einem unveränderlichen Standard konform gehen und auf der Grundlage dieses Standards wird das Gericht erfolgen. Dieses Vaterland ist die letzte Hoffnung. Die Menschen, Sippen und die Familien sind alle Teil dieses Vaterlandes.

Wurden diese 3000 Li (die Länge der koreanischen Halbinsel) zum Vaterland? Nein. Und wir müssen das erledigen. Jeder von uns muss nur mit dem einen Entschluss im Kopf arbeiten

das Heimatland zu errichten, das Gott sich wünscht, das Jesus und der Heilige Geist sich wünschen.

Was ist das Gute? Das Gute ist, sich selbst als Individuum für die Familie zu opfern, die Familie für die Sippe und die Sippe für das Heraufdämmern des Vaterlandes. Alle werden für die Wiederherstellung des Vaterlandes geopfert und wenn das Vaterland wiederhergestellt und errichtet ist, so werden sie alle geliebte und treue Patrioten werden. Wenn Sie mit treuer Hingabe an die Nation den nationalen Standard errichten, so werden Sie als die Gründer oder Erbauer anerkannt werden, weil Sie vorher auch das Fundament für die Familie und die Sippe miterrichtet haben. Der Maßstab für diesen Weg ist die absolute loyale Hingabe zum Wohle Gottes. Dann werden alle Inhalte dieses Kurses anerkannt und gewürdigt werden.

Wie müssen wir es anstellen, dass wir hier das Richtige tun? Jesus sagte: „Vater, nicht wie ich will, sondern wie Du willst“. „Wie ich will“ bezieht sich in diesem Zusammenhang auf den weltlichen Willen und „Wie Du willst“ bedeutet der Wille Gottes. Was habt ihr, Vereinigungsmitglieder, gemacht? Habt ihr den Weg treuer Patrioten geebnet und seid ihr ihn erfolgreich gegangen mit wirklichen Früchten in euren Händen? Ihr müsst den Weg treuer Kinder gehen, dann mit euren Früchten in euren Händen entschlossen die Ebene der Einzelperson, der Familie, der Nation und der Welt erobern. Jesus kam mit der Mission ein Opfer zu sein. Sie alle müssen, während Sie nach vorne gehen, das ethnische Fundament errichten, indem Sie auf der globalen Ebene alles geben. Sie alle müssen mit einem Wert ausgestattet sein, der dem eines Messias gleichkommt. Während der Leiter als Pionier den globalen Weg freilegt, müssen die Nachfolger, Sie, den Weg für die ethnische Gruppe befestigen und ausweiten. Zahlreiche Menschen starben, während sie den Weg der Befreiung zu finden hofften. Sie gingen von dieser Welt in dem Glauben, dass ihre Hoffnung irgendwann erfüllt werden würde, auch wenn sie nicht wussten wann das sein wird.

Die Vereinigungsmitglieder bereiteten das Fundament, beginnend von der Ebene der Einzelperson über die Ebene der ethnischen Zusammenführung bis hin zur Ebene der Nation, vor. Nun gilt es die gesamte Menschheit und alle Nationen der Welt zu mobilisieren. Es gilt dem Tag der Errichtung des Vaterlandes entgegenzuarbeiten, dem Tag der Freiheit, des Glücks und des Friedens und wir müssen voran schreiten, auch wenn der Weg sehr schwierig ist. Das ist wie ich die Dinge sehe, und das ist der Standard, den Gott hat. Jesus starb, weil er diesen Standard über alles stellte. Wir müssen die Leiden annehmen und auf dem Weg der Errichtung des Heimatlandes vorpreschen. Wir müssen für Korea die Verantwortung übernehmen. Wir müssen all das angestaute Leid und die entstandenen Qualen für die Tatsache, dass das Heimatland Jesu und des Heiligen Geistes, das Heimatland der Heiligen und Propheten und das Heimatland Gottes niemals errichtet wurden, lindern und schließlich auflösen. Machen wir das nicht, so können wir keinesfalls unser Haupt erheben.

Was wir zu tun haben, ist unser Heimatland zu finden. Um es finden zu können, müssen wir für es leben. Leben wir nicht für unser Heimatland, so werden wir niemals fähig werden, es zu errichten. Was müssen wir dann tun, um sagen zu können, wir leben für unser Heimatland? Sehen Sie die Welt als Ihre Heimat und leben Sie zum Wohle der Welt. Nur solche Menschen sind fähig das Heimatland zu schaffen. Essen und Schlafen, die Straße hinunter gehen, Ihr ganzer Lebensstil und alle Ihre Aktivitäten sollten im Dienst der Schaffung des Heimatlandes stehen.

Das ist der Grund, warum wir den Kampf annehmen, vorbereitet für eine Schwertattacke der Kommunisten am hellen Tage. Kann das Volk der Koreaner diesen Job nicht tun, so sind wir diejenigen, die ihn tun müssen. Weil das Volk nicht vorwärts gehen kann, müssen wir nach vorwärts gehen. Und um das tun zu können, müssen wir unser Vaterland mehr lieben als irgend jemand anderer. Was ich sage ist, wenn Sie essen, essen Sie zum Wohle des Heimatlandes. Wenn Sie heiraten und zu Ihrem Mann ziehen, tun Sie es für das Heimatland. Es ist zum Wohle unseres Heimatlandes. Nun gibt es eine Gruppe, die sich erheben kann, wenn ich das Wort gebe, eine Gruppe, die sich in Bewegung setzen kann, wenn ich die Richtung weise, aber ich gehöre nicht zu den Männern, die damit zufrieden sind. Ich werde fortfahren das Fundament zu errichten, das ein Garant für den Anbruch des neuen Vaterlandes ist, auch wenn ich das Fundament der Vereinigungskirche dafür opfern muss. Dazu braucht es eine religiöse Anweisung, ein Volk und eine Nation, die die Familie willkommen heißt, die als das zentrale Ziel der sechstausendjährigen Vorsehung errichtet wurde.

Das Fundament Gott zu empfangen war vorbereitet und es war Gottes Sehnsucht, dass alles auf einmal verbunden wird, aber es zerbrach und wurde zerstreut. Daher bleibt die Aufgabe, die Dinge wieder neu zu binden, noch zu erledigen. Um alles miteinander verbinden zu können, müssen wir unseren Platz an der Frontlinie einnehmen und laufen. Wird es finster, und ist es Zeit zu Bett zu gehen, müssen Sie mit der Hoffnung für Ihre Nation einschlafen. Was ich sage ist, natürlich existiert diese Nation gegenwärtig nicht, aber als Mitglied ihrer Bürgerschaft schlafe ich zum Wohl dieser Nation und wenn ich aufwache, erwache ich als ein Arbeiter, der arbeitet, um diese Nation zu schaffen. Benutzen Sie all Ihre Sinne, Ihre Augen, Ihre Ohren, Ihren Tastsinn nur zum Wohle der Errichtung dieser Nation. Bis der Tag anbricht, weigert euch zu sterben. Bis dieser Tag anbricht drängt die Zeit. Um diese Aufgabe zu erfüllen, müssen wir jede Art von Leiden und Widrigkeiten überwinden.

Haben Sie etwas zu tun, so müssen Sie dafür sorgen, dass es getan wird, auch wenn es bedeutet bis spät in die Nacht hinein aufzubleiben und zu arbeiten. Ich meine, wenn der einzige Weg dieses Heimatland zu errichten der ist, ausgerichtet auf eine vorsehungsbedingte Zeitlinie Gewicht zum Opferlamm dazuzugeben und Sie die Verantwortung haben Ihren Teil dazu beizusteuern, auch wenn es nur ein weiterer Tropfen zum Opferlamm der Tränen und des Schweißes ist, glauben Sie, dass es dann okay ist bequem schlafen zu gehen und morgens gähnend aufzuwachen und sich im Bett gemächlich zu strecken? Vielmehr sollten Sie sich gleich nach dem Aufwachen tief verbeugen und beten: Vater, ich kann nicht anders als die Sorgen und die Einsamkeiten des Weges zu spüren, den ich gehe; der Weg, der zur Errichtung des Fundamentes der siegreichen Nation führt, der Weg, der zu dem Ort der Ruhe und der Sicherheit führt, die ich mir immer ersehnt habe, der Weg zu der Nation, durch die Du die Welt errichten kannst, die Du immer errichten wolltest. Vater, das ist die Sorge, die ich fühle, wie musst Du und der Himmel sich fühlen?

Sie können sich nicht einfach hinlegen, bloß weil Sie müde sind, und wenn Sie selbst dem Tod nicht mehr ausweichen können, durchschreiten Sie ihn zum Wohle dieser Nation. Wenn ich daher alt geworden bin und müde werde, so möchte ich eines als Vermächtnis zurücklassen, ein Zeugnis, das sagt: „Ich tat alles was ich konnte zum Wohle der Errichtung des Himmels, ich tat alles was ich konnte zum Wohle der Errichtung dieser Nation.“

Jesus sagte: „Sorgt euch nicht darum, was ihr essen oder trinken oder anziehen sollt, um all das sorgen sich auch die Ungläubigen. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht. Euch aber muss es zuerst um das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazu gegeben“. (Matt.6:31) Daraus ersehen wir, dass der zentrale Hauptgedanke in der Bibel die Errichtung des Himmelreiches, das mit dieser Nation beginnt. Diese Denkweise sagt, dass es zuerst gilt diese Nation zu suchen. Sie sagt nicht, dass die eigene Freude und das eigene Glück an erster Stelle steht. Sind Sie als Bewohner dieser Nation geboren und Sie haben einen Ehemann, so repräsentiert dieser diese Nation. Daher müssen Sie diese Nation lieben noch bevor Sie Ihren Mann lieben können. Und auch die Ehefrau repräsentiert diese Nation und Sie müssen diese Nation lieben, noch bevor Sie Ihre Frau lieben. Sie müssen fähig sein sich gegenseitig zu sagen: „Ich habe alles in meiner Macht Stehende getan; mehr war nicht mehr möglich.“ Es ist nicht gut, wenn Sie sterben und sagen müssen: „Das und das hätte ich tun sollen“. Aus diesem Grund sind wir sehr beschäftigt, auch wenn wir bereits eine bestimmt Menge erreicht haben. Haben Sie einen Teil der Wegstrecke zurückgelegt, so haben Sie noch immer ein weiteres Stück vor sich. Auch wenn alle anderen schlafen, wir machen einen Schritt nach vorne. „Hey, satanische Welt! Mach es Dir nur schön gemütlich! Ihr da, schlaft den ganzen Tag, wenn es euch beliebt! Wir machen uns auf und suchen diese Nation.“ Das ist, was wir sagen sollten.

Liebe Landsleute, alle, die Sie die Vereinigung von Nord und Süd herbeisehnen! Insbesondere möchte ich sagen, dass es Ihre Mission ist, Frauen, die jungen Männer und Frauen wiederherzustellen und es ist die Mission der Studenten durch wahre Ausbildung zu wahren Kindern dieser Nation zu werden. Das ist, was wir zu tun haben.

Darüber hinaus sollten sich Mutter und Kinder vereinigen, um so den Standard zu setzen, damit die Ehemänner als wahre Söhne des Himmels aufgerichtet werden können. Danach gilt es den Wahren Eltern zu folgen und Gottes Willen zu tun, um so das Ideal Seines Reiches im Himmel und auf Erden Wirklichkeit werden zu lassen.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass es meine brennende Hoffnung ist, dass die Worte, die ich eben gesagt habe, Ihnen helfen werden bei der Errichtung einer landesweiten Bewegung, die uns näher an den Tag heranbringt, an dem sich der Norden und der Süden in wahrer Liebe treffen.

Möge der Segen Gottes mit Ihnen und Ihren Familien sein. Danke.

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