Vereinigungskirche

Das Niederreißen der Grenzen und Weltfrieden

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Rev. Sun Myung Moon

Abendbanquet, Freitag 18. August 2000, Vereinte Nationen, New York, NY
Aus dem Englischen ins Deutsche übertragen von Johannes Stampf
Verehrte Gäste, Meine Damen und Herrn!

Ich möchte meinen innigsten Dank für die Verleihung des Universellen Friedenspreises zum Ausdruck bringen, den meine Frau und ich hier in den Vereinten Nationen in Empfang nehmen durften, diesen historischen Meilenstein auf dem Weg zu einer Welt des Friedens. Lassen Sie mich aus diesem Anlass kurz zum Thema „Das Niederreißen der Grenzen und Weltfrieden“ sprechen.

Meine Damen und Herrn, würden wir alle Grenzen in dieser Welt niederreißen, so würde das ganz natürlich den Weltfrieden zur Folge haben. Aber wir müssen uns einer Tatsache bewusst sein: Gott ist nicht der Herr der Grenzen. Es war Satan, der Teufel, der die Grenzen hervorgebracht hat. Satan und seine Nachfolger leben überall dort, wo es Grenzen gibt. Daher ist es beispielsweise auch Satan, der auf der Grenze zwischen westlichen und östlichen Kulturkreisen sitzt.

Gott schuf keine Grenzen zwischen den verschiedenen Kulturen, Traditionen, Rassen und dergleichen. Gott ersehnte eine vereinigte Welt, eine Welt ohne Grenzen.

Gott hat nicht einmal ein Konzept von einer Grenze. Aus diesem Grund sagt er uns nicht, dass wir uns an unserem Feind rächen sollen; würde er uns das sagen, so würde das bedeuten, dass er eines hätte. Indem wir unsere Feinde lieben und Einheit unter uns hervorbringen, werden die Grenzen ganz natürlich fallen.

Daher ist es Gottes Strategie und Taktik, dass wir unsere Feinde lieben sollen. Das ist eine großartige Strategie. Es ist sehr bedauernswert, dass die Geschichte hindurch bis herauf in die heutige Zeit die Menschen den Wert dieser Worte: „Liebe deine Feinde“ nicht verstanden haben. Die Vereinigungsmitglieder als Repräsentanten der menschlichen Geschichte verstehen nun diese Strategie und setzen sie in die Praxis um. Indem sie das getan haben wurden sie zu wegweisenden Lichtern auf dem Weg zum Weltfrieden.

Was denken Sie? Wenn unsere Herzen nicht glücklich sind, wenn sich unsere Körper nicht wohl fühlen, wenn wir mit unseren Taten unzufrieden sind, wenn wir Worte der Verärgerung sprechen, schafft das alles nicht Grenzen? Wenn wir daher nicht unseren Geist und unseren Körper durch unsere fünf Sinne vereinigen, so werden alle Arten von Grenzen entstehen. Aus diesem Grund müssen wir darüber reflektieren mit wie vielen Grenzen wir in unserem täglichen Leben zu tun haben.

Sagen wir: „Geh darüber hinaus Feinde zu haben. Hör auf Grenzen zu errichten“, so mögen manche denken, dass wir uns die Augen herausreißen müssen. In der Tat sind da zwei Arten von Augen. Wenn unsere Augen, ohne zwischen gut und böse zu unterschieden, einfach alles als gut betrachten, so werden bereits dadurch enorme Grenzen errichtet. Das ist auch mit dem Hören so. Freuen wir uns über Worte des Guten und der Wahrheit und hören wir zur gleichen Zeit Worte des Bösen dieser Welt und unterstützen auch diese, so werden dadurch Grenzen in unseren Ohren errichtet.

Den Mitgliedern der Vereinigungsbewegung ist es nicht untersagt populäre weltliche Lieder zu singen während einige christliche Bekenntnisse solche Regeln haben. Die Frage ist nicht, ob wir populäre oder klassische Lieder singen, sondern vielmehr wie wir diese Liedtexte verdauen. Schafft das Singen eines Liedes Grenzen oder bricht es Grenzen nieder. Wenn jemand durch das Singen eines bestimmten Liedes oder durch das Verwenden einer rauheren Sprache fähig ist Grenzen niederzureißen und so mithilft eine weitere und weniger eingeengte Welt hervorzubringen, so wird Gott das sicherlich gefallen.

Zusammengefasst heißt das, dass wir uns immer wenn wir mit Grenzen leben auf der Seite Satans befinden. Wenn wir andererseits irgendwo ohne Grenzen leben, so können wir auf Gottes Seite stehen. Satan ist der Baumeister der Grenzen. Andererseits ist Gott der Meister der Grenzenzerstörer. Gott, der König der Könige, mag Grenzen überhaupt nicht. Er verabscheut Grenzen über alles.

Meine Damen und Herrn, sehen Sie sich die koreanische Halbinsel an. Glauben Sie, dass Gott sich über einen Koreaner freut, der sagt, dass die Grenze am 38. Breitengrad, die die Halbinsel zweiteilt, gut ist? Natürlich nicht! Arbeitet aber jemand hart dafür diese Grenze niederzureißen, so wird diese Person zu Gottes Champion werden. Wenn alle 70 Millionen Koreaner entschlossen sind für die Beseitigung dieser Grenze am 38. Breitengrad zu sterben, dann wird ohne Zweifel die Vereinigung von Nord- und Südkorea stattfinden. Diese Aufgabe wird aber nicht leicht zu bewältigen sein. Wir müssen verstehen, dass alle jene, die möchten, dass diese Grenze quer durch die Halbinsel Korea bestehen bleibt, sich auf der Seite Satans, des Teufels, befinden. Satan ist der Meister der Grenze auf dem 38. Breitengrad und Gott ist der Meister all derer, deren Bemühung es ist diese Grenze zu entfernen. Das ist der Grund dafür, dass Vereinigungsmitglieder eine Reformbewegung zum Abbruch der Grenze am 38. Breitengrad anführen.

Meine Damen und Herrn, wenn der Tag kommt, an dem die Menschen möchten, dass ihre Kinder die Kinder ihrer Feinde heiraten und sich danach sehnen Schwiegersöhne und Schwiegertöchter aus den Reihen ihrer Feinde zu haben, so wird die Welt automatisch vereinigt werden. Das ist das Geschenk, das ich Ihnen heute Abend machen möchte. Wo Grenzen sind, dort leben zweifelsfrei Satan und seine Nachfolger, aber Gott und die Menschen aus seiner Linie leben dort, wo Liebe und Frieden reichlich vorhanden ist und wo es keine Grenzen gibt.

Heute sind die Vereinigungsmitglieder sehr daran interessiert eine Freizeit-Industrie zu entwickeln, die Menschen anregt die Welt zu bereisen und sich dort niederzulassen, wo es ihnen gefällt. Das lässt uns für die Zukunft eine internationale Föderation basierend auf den Vereinten Nationen erahnen, die eines Tages an irgendeinem Ort unter irgend einem Namen errichtet werden wird. Ist diese einmal etabliert, so sollten wir alle unter dem Namen dieser Föderation zusammenkommen. Für diesen Zweck schlug Reverend Moon den Vereinigungsmitgliedern vor, einen besonderen Fond mit der Bezeichnung Totaler Lebensopferfond (total living sacrifice fund) zu gründen. In der Zukunft werden wir diesen Fond dazu verwenden die Entwicklung dieser internationalen Föderation der Vereinten Nationen zu fördern.

Im Zeitalter des Alten Testamentes wurden Tiere an Menschen statt geopfert. Sie wurden dabei zweigeteilt, was bedeutete, dass zwei Parteien gegeneinander kämpften wobei die rechte Seite die Position Gottes und die linke Seite die Position Satans repräsentiert. Aber aufgrund der Versagen einiger zentraler Personen im Alten Testamentzeitalter kam es zu einem Kampf zwischen Gott und Satan um die Person Jesu, der als Sohn Gottes einen Wert weit höher als die Schöpfung hatte. Als Resultat dessen vergoss Jesus, der älteste Sohn Gottes, als er auf die Erde kam, sein Blut mit dem Ergebnis, dass sein Körper von Satan und sein Geist von Gott genommen wurde. Weil Jesus daher seinen Körper wiedererlangen muss, kündigte er an wiederzukommen.

Seitdem Jesus, der Sohn Gottes, in diese zwei Bereiche getrennt und aufgeteilt wurde, setzten sich auch die Probleme fort, die seither die geistige und die physische Welt plagen. Weiters blieben Mann und Frau getrennt und Geist und Körper in der Einzelperson blieben auch getrennt und der ständige Konflikt zwischen ihnen setzte sich fort. Daher muss Jesus, der in die geistige Welt einging, um Gottes Herrschaft wiederherzustellen, wieder auf die Erde kommen, um Gottes Eigentümerschaft über die materielle Welt und die Einheit der beiden Welten wiederherzustellen. Was wird er dann, wenn er wieder auf die Erde kommt, machen? Er würde heiraten und seine eigene Familie errichten. Satan jedoch nahm den Körper Jesu und mit ihm auch die materielle Welt, während Gott seinen Geist und mit ihm die geistige Welt beanspruchte. In der geistigen Welt arbeitete Jesus die zweitausend Jahre hindurch daran, die Herzen der Menschen auf Erden in eine Richtung zu bringen und Gottes Vorsehung ausgerichtet auf das Christentum anzuführen.

Aber auch das Christentum spaltete sich in den Katholizismus und den Protestantismus auf. Sie wurden zu Feinden und bekämpften sich so wie Kain, der ältere Bruder seinen jüngeren Bruder Abel bekämpft hat. Auf diese Weise entwickelte sich die Geschichte und schuf immer mehr und neue Grenzen und vermehrte dadurch die Kämpfe. Wir müssen uns daher von dieser Tradition der Schaffung neuer Grenzen und kämpferischer Auseinandersetzungen befreien.

So wird der Herr, wenn er wiederkommt, die himmlische Welt vereinigen. Um Einheit zwischen Himmel und Erde herbeizuführen, wird er zahlreiche Heiratszeremonien leiten in denen er Männer und Frauen aus Völkern und Nationen zusammenbringt, die Tausende von Jahren getrennt waren. Er wird diese Vorsehung ausgerichtet auf den Bereich der Vereinigung anführen, der in der selben Position steht wie das auserwählte Volk Israel in den Tagen Jesu. Das genau ist die Hochzeit des Lammes, die im Buch der Offenbarung in der Bibel prophezeit wurde.

Es gab da eine wunderbare Gelegenheit gleich nach dem Ende des zweiten Weltkrieges, wo Himmel und Erde ausgerichtet auf das Christentum hätten vereinigt werden können. Zu dieser Zeit war die christliche Kultursphäre vereinigt und führte die Welt an. Unter der Leitung Jesu in der geistigen Welt errang eine vereinigte christliche Kultursphäre die Oberhand auf Erden. Das wäre für Jesus und den Heiligen Geist die perfekte Chance gewesen auf die Erde herunter zu kommen und substantiell als Braut und Bräutigam zu heiraten. Sie hätten damit beginnen können ein Fundament für die Lösung aller Probleme zu errichten, die aus der Trennung von Geist und Körper und aus der Trennung von Mann und Frau resultieren und damit, ein wahrhaftes Königreich des Friedens auf Erden zu erbauen.

Ich spreche hier nicht über irgend etwas Vages oder Verklärtes. Wer sollte aus der Perspektive des göttlichen Schöpfungsideals zuerst heiraten? Natürlich Adam und Eva. Aber mit ihrem Sündenfall errichteten sie die ersten Grenzen und mit ihnen die Quelle aller nachfolgenden Grenzen und Spaltungen. Um daher nun diese Barrieren niederreißen zu können, müssen daher zuerst die Menschen in den Zustand vor dem Fall wiederhergestellt werden, um danach heiraten zu können. Dann werden nicht nur unsere Vorfahren sondern auch Gott tanzen und sich freuen. Wenn solch eine Welt kommt, so wird diese Welt der Himmel auf Erden sein.

Aber ein solcher Tag hat niemals in der Menschheitsgeschichte existiert. Stattdessen befanden sich die Menschen in Trauer und Pein, gefangen in zahllosen Grenzen. Daher erfordert es als Ausgangspunkt für den Frieden in der Welt, einen Weg zu finden diese primäre Grenze niederzureißen. Die Menschen auf der Welt aber haben das nicht genau verstanden. Aus diesem Grund mussten Reverend Moon und seine Frau in der Position von Wahren Eltern kommen und den Segen Gottes allen Männern und Frauen der Welt geben und der Welt zum ersten Mal in der Geschichte den Weg für die Lösung der fundamentalsten Probleme der Menschheit zu zeigen.

Auch wenn es hier Millionen von Grenzen gibt, so bin ich zuversichtlich, dass ich sie niederreißen kann. Wie kann ich das machen? Es ist die Wahre Liebe, die es möglich macht. Um diese Barrieren loswerden zu können, müssen wir die wahre Liebe kennen wie Gott sie kennt, ansonsten ist es unmöglich. Das bedeutet, dass wir Gott hundertprozentig kennen müssen.

Meine Damen und Herrn, die geistige Welt besteht aus Himmel und Hölle; der Himmel kann mit einer Welt des Tageslichtes und die Hölle mit der Finsternis der Nacht verglichen werden. Aber kann jemand, der unfähig ist den Unterschied zwischen Tag und Nacht klarzumachen, die Kontrolle über die trennende Grenze zwischen Himmel und Hölle übernehmen? Das ist nicht möglich. Nur eine Person, die beide in der Realität kennt, kann die Kontrolle über die beiden Welten erlangen. Diese Person kann die Finsternis beenden, denn sie kennt die Substanz der Hölle.

Gott, der allmächtig und allwissend ist, kann die Dunkelheit eliminieren. Aber zuerst müssen wir Gott kennen. Können Sie sagen, dass Sie Gott kennen? Wie sehr kennen Sie ihn? Entspricht es Ihrem Verständnis, dass Gott mit Reichtum, Macht und Wissen erfreut und zufriedengestellt werden kann? Solch ein Gott könnte den Menschen niemals befreien. Sie müssen Gott vollständig kennen, um Satan vollkommen vertreiben und die fundamentalen Probleme der Menschheit lösen zu können. Aber auch wenn Sie Gott vollständig kennen, wissen Sie dann auch was es braucht, um die Grenzen niederzureißen, die im Lauf der Jahrtausende aufgerichtet wurden? Das aber ist das Wichtigste.

Gott ist der Meister des Universums. Sollte es da nicht eine Umgebung geben, in der Gott leben kann, eine Nachbarschaft oder eine Nation, in der Gott sich wohl fühlt und die ihm entspricht? Um daher Gott kennenlernen zu können, müssen wir zuerst eine Nation errichten, die sich von ihm regieren lässt. Bis zu heutigen Tag bleibt die Welt innerhalb zahlreicher Grenzen zerstückelt. Indem wir diese niederreißen, sollten wir eine Welt erbauen, in der Gott sich wohl fühlt und glücklich ist. Möchte nicht die gesamte Schöpfung von Gott regiert werden? In der Tat sehnt sich die Schöpfung nach der Befreiung von ihrem Leid und der Verfolgung und Unterdrückung unter der Kontrolle Satans, durch die zahllosen Grenzen, die sie zerteilen.

Meine Damen und Herrn, mehr als alles andere ist es für uns notwendig Gott klar zu verstehen und wir müssen auch genau verstehen auf welchem Weg das Himmelreich errichtet werden kann. Dann werden wir, wo immer wir hin gehen und in welcher Lage wir uns befinden, automatisch die Antworten bekommen wie wir uns inmitten der Schwierigkeiten und verschiedenen Kulturen und Traditionen der Welt verhalten sollen.

Sicherlich existiert Gott im Himmel. Aber die Welt ist heute durch zahllose Grenzen blockiert. Wie kam es dazu? Es kam dazu weil es kaum Menschen gibt, die Gott, sein Reich und die Traditionen seine Reiches kennen. Sind diese Dinge einmal bekannt, so wird die Befreiung in beiden Welten, der geistigen und der physischen, stattfinden. Dann werden wir fähig sein auszurufen „Hey Satan!“ und er wird gehorchen. Dann werden wir die Wege kennen lernen wie wir in Frieden und Einheit mit Gott und seinem Königreich in einer Kultur der himmlischen Tradition und der himmlischen Werte leben können.

Das sind die Menschen, die mit Liebe zum Wohle anderer leben. Daher sollten wir anstatt um Liebe für uns selbst zu erlangen andere für deren Wohl lieben, indem wir sie zu Meistern der Liebe machen, damit sie vor Liebe tanzen können. So können wir zu Gottes Erben werden, zu Menschen, die Gott kennen und die sein Reich beschützen und schöner machen. Satan wird keine Möglichkeit mehr haben die Erben Gottes zu beeinträchtigen.

Lieben Sie ihre Feinde und gehen Sie selbst in Situationen, in denen diese Feinde Ihre Liebsten töten, über den Ärger und den Hass hinaus und überwinden diese Gefühle, so werden Sie fähig sein die Herrschaft über die Welt Ihrer Feinde zu übernehmen, und Satan wird zurückweichen. Mit der Zeit wird die Welt Ihrer Feinde Ihnen Respekt erweisen. Leben Sie zum Wohle anderer in dem Ausmaß, dass Sie Ihre Nachbarn mehr lieben als Ihre eigenen Eltern, dann wird Satan die Flucht ergreifen. Was immer Sie gegeben haben, wird Gott tausendfach zurückerstatten.

Was ist dann das Geheimnis Gott zu kennen, sein Königreich und seine Gedanken, die uns befähigen Satan überall zu vertreiben? Dieses Geheimnis ist: zum Wohle anderer zu leben, zum Wohle anderer zu sterben und zum Wohle anderer Liebe zu praktizieren. Machen Sie das, so wird Satan sicherlich reißaus nehmen. Er wird uns aber nicht verlassen ohne vorher etwas zu erledigen. Bevor er uns verläßt wird er alle Grenzen niederreißen, die er um uns aufgerichtet hat.

Was wird als Nächstes geschehen? Ist Satan einmal gegangen, so werden die Menschen, die auf dem Weg in die Hölle waren, fähig sein sich zu erheben und in den Himmel einzutreten, indem sie die Prinzipien des ewigen Lebens praktizieren. Ewiges Leben im Himmel wird schließlich zur Realität werden. Menschen, die sich an Gott, der Quelle der Liebe und ihren Vater wenden, werden ernsthaft wünschen Gottes Tradition eines Lebens für andere zu leben und darin fortfahren, das für Zehntausende von Jahren zu tun. Indem wir uns in der ewigen Linie Gottes befinden und die Tradition des ewigen Lebens praktizieren können wir zu Menschen werden, die das ewige Leben besitzen.

Ewiges Leben ist ein essentielles Attribut der Liebe. Selbst als Gott das Universum schuf tat er das verbunden mit den Standards von absolutem Glauben, absoluter Liebe und absolutem Gehorsam. Gott lebt so, immer bemüht mehr Liebe für die Welt zu investieren, auch wenn alles auf der Welt nur kurzlebig ist. Aus diesem Grund gibt es kein Wesen, das nicht mit ihm als dem absoluten, einzigartigen, unveränderlichen und ewigen Herrn zusammenleben möchte.

Wir Menschen, die wir als Kinder Gottes geschaffen wurden, sollten wie er fähig sein unsere Liebe vollständig absolut und ewig zu investieren. Machen wir das, so wird das Reich Gottes unser Reich werden und Gott wird uns gehören. Kurz gesagt sollte unser Lebensstil dem Lebensstil Gottes, dem Meister der himmlischen Tradition, entsprechen. Dann werden wir sicherlich Gottes Söhne und Töchter werden und ewiges Leben und Unsterblichkeit wird unser sein. Daher ist der Bibelvers: „Wer sein Leben zu gewinnen sucht, wird es verlieren und wer sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen“ so wahr, auch wenn er paradox klingen mag.

Die Aufgabe die Grenzen zu entfernen beinhaltet die Verringerung nationaler Grenzen durch die Arbeit der Vereinten Nationen, die Aufhebung religiöser Barrieren, das Niederreißen ethnischer und rassischer Grenzen und letztlich die Zerstörung der Grenze zwischen Himmel und Hölle. Da all diese Grenzen von Adam und Eva, den falschen Eltern, herrühren, kann sie niemand anderer niederreißen als die wahren Eltern. Gott allein kann das nicht tun und auch Satan allein nicht; er war genau der, der sie errichtet hat. Wer aber kann dann den Konflikt zwischen Gott und Satan beenden? Nur die Wahren Eltern können auch diesen Krieg beenden, denn er nahm seinen Anfang in falschen Eltern.

Meine Damen und Herrn, ich hoffe, Sie verlassen diesen Ort heute abend mit dem Entschluß hinauszugehen und alle Grenzen niederzureißen und diese Botschaft der Befreiung allen Menschen zu bringen.

Ich danke Ihnen sehr für Ihre Aufmerksamkeit.

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